Das sieht aber gar nicht gut aus! Joachim Król,
Friedrich von Thun und Stefan Kurt (v.r.)
Das sieht aber gar nicht gut aus! Joachim Król,
Friedrich von Thun und Stefan Kurt (v.r.)

Tod eines Keilers

KINOSTART: 01.01.1970 • Krimisatire • Deutschland, Schweiz (2005)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Produktionsdatum
2005
Produktionsland
Deutschland, Schweiz
Schnitt

Binder (Joachim Król, Foto r.) ist ein eher ruhiger, zurückhaltender Zeitgenosse. Er arbeitet in der Pathologie. Ihm selbst ist ein Lungentumor entfernt worden. Als er in Erfahrung bringt, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat, fasst er einen kuriosen Entschluss: Er will den täglichen Schikanen seines Ketten rauchenden Chefs ein Ende setzen, indem er diesen umbringt ...

Regisseur Urs Egger zeigte schon mit Filmen wie "Die Rückkehr des Tanzlehrers", "Der Mörder meines Vaters" oder "Berlin - Eine Stadt sucht den Mörder", dass er als Spezialist für spannende Unterhaltung gilt. Hier inszenierte Egger einen ungewöhnlichen Kriminalfilm, der mit starken Darstellern, überraschenden Wendungen und Augen zwinkerndem Humor aufwartet. Das ist auch ein Verdienst des Drehbuchs von Nils-Marten Osburg, der schon das Script zu "Sieben Monde" schrieb.

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