Transcendence

KINOSTART: 24.04.2014 • Scifi-Thriller • USA (2014) • 119 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Transcendence
Produktionsdatum
2014
Produktionsland
USA
Filmstudio
Alcon Entertainment, DMG Entertainment, Straight Up Films
Budget
100.000.000 USD
Einspielergebnis
103.039.258 USD
Laufzeit
119 Minuten
Regie
Wally Pfister
Music
Mychael Danna
Kamera
Jess Hall, Peter Mountain

Gestern war er nur ein Mensch

Seit Jahren gehört der Wissenschaftler Dr. Will Caster zu den führenden Forschern im Bereich künstlicher Intelligenz. Ihm gelang es, kollektives menschlichen Wissen in Computer zu übertragen und das Ganze sogar mit menschlichen Emotionen auszustatten. Auch wenn ihm der Quantensprung in der Technologie viel Lob einbringt, gibt es auch skeptische Kritiker, die die Gefahren dieser Entwicklung sehen und sogar vor terroristischen Aktivitäten nicht zurückschrecken. So wird Caster zur öffentlichen Zielscheibe. Nachdem man auf ihn geschossen hat, muss man feststellen, dass die Kugel, die ihn traf, radioaktiv verseucht war. So bleiben Caster nur noch wenige Wochen. Die will seine Frau schließlich dafür nutzen, Wills Gehirn und Bewusstsein in einen Computer einzulesen, um ihn somit zumindest virtuell am Leben zu halten. Das gelingt zwar, doch die so neu geschaffene Intelligenz ist neben dem unstillbaren Drang nach Wissen auch von Machtgier geprägt. Casters Frau erkennt erst sehr spät, dass der technologische Fortschritt vielleicht ein schlimmer Fehler war ...

Zugegeben: Schauspielerisch und von der Bildgestaltung her ist diesem Sciencefiction-Werk, das aktuelle Tendenzen unserer Zeit aufgreift und zu einem Horrorszenario weiterspinnt, nichts vorzuwerfen. Doch die Geschichte, die sich Kameramann und Oscarpreisträger Wally Pfister ("Inception") für sein Regiedebüt (unterstützt von seinem langjährigen Partner Christopher Nolan) ausgesucht hat, wirkt leider oft allzu hanebüchen und stumpfsinnig und ist über weite Strecken doch recht ermüdend inszeniert. Das Thema der künstlichen Intelligenz ist beinahe so alt wie die Sciencefiction selbst und hat imposante Werke wie etwa "Blade Runner" hervorgebracht, doch was sich Pfister und sein Autor Jack Paglen hier zusammenreimen, wirkt meist wie warnender Esoterik-Käse. So sieht das Ganze zwar gut aus, zeugt aber von einem Verständnis der Komplexität unserer Welt, die etwa dem von "Peterchens Mondfahrt" entspricht.

Darsteller

Schauspieler Cillian Murphy.
Cillian Murphy
Erhielt viel Kritikerlob für seine Darstellung des Staff Sergeant Cota: Cole Hauser.
Cole Hauser
Der US-amerikanische Schauspieler John "Johnny" Christopher Depp II. wurde am 9. Juni 1963 in Owensboro, Kentucky geboren.
Johnny Depp
Schon längst kein Kinderstar mehr: Lukas Haas.
Lukas Haas
Der US-amerikanische Schauspieler, Regisseur und Produzent Morgan Porterfield Freeman Jr. wurde am 1. Juni 1937 in Memphis, Tenessee, geboren.
Morgan Freeman
Ein vielseitiger Darsteller: Paul Bettany
Paul Bettany
Ein blasse Schönheit: Rebecca Hall.
Rebecca Hall
Kate Mara nicht Max Mara.
Kate Mara
Weitere Darsteller
Clifton Collins Jr. Cory Hardrict Falk Hentschel Josh Stewart Luce Rains Fernando Chien Steven Liu Xander Berkeley Wallace Langham James Burnett Sam Quinn Sam Webb Chris Gartin Olivia Taylor Dudley Abe Bueno-Jallad Lauren Sivan Laramie Cooley Nancy Jeris Colin Jones Dylan Kenin Chad Brummett Antonio Del Prete Jon Kristian Moore John Trejo Darren P. Leis Donna Brown Richard Daniel Williams Zack Carpenter Christina Lancellotti Kristen DeVore Rakes Seth Adkins Jaime Powers Lyn Quinn Kendra Tuthill Darrick Hurst Dennis Keiffer Elon Musk Fergaledgar  Tureygua Inaru

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