Der junge Adam hat eine komplett andere Sicht der Dinge. In seinem Universum spiegelt sich die Welt. Oben ist unten und umgekehrt. Eigentlich hat sich Adam in seiner Welt auch gut eingerichtet. Doch er erinnert sich an ein Mädchen in seiner Kindheit. Doch die inzwischen erwachsene Eden lebt heute in dem anderen Universum. Da seine Regierung jeglichen Kontakt zwischen den beiden Welten verbietet, scheint ein Zusammenkommen unmöglich. Aber Adam will das Unmögliche ...

Juan Diego Solanas wollte wohl eine romantische Metapher über Kinder unterschiedlicher Kulturen kreiieren, schuf aber letztendlich nur eine Kopfgeburt, die zwar streckenweise hübsch anzusehen ist, deren Sinn aber letztendlich fraglich bleibt. So funktioniert seine Romeo-und-Julia-im-Universum-Geschichte selten wirklich, da stets die Abstraktion - das außer Kraft setzen der physikalischen Gesetzmäßigkeiten ist das geringste Problem - ein Mitfühlen bzw. -leiden nicht zulässt, zumal der Regisseur weniger an der Liebesgeschichte als an deren Abstraktion interessiert scheint. Das Schlimmste allerdings sind die fast schon unerträglich idiotischen Dialoge!

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