Irgendwo im Ägypten, mitten im Zweiten Weltkrieg: Der britische Oberleutnant Goodbody will seine Truppe mit einfallsreichen Ideen zu neuen Höchstleistungen treiben. Also lässt er kurzerhand ein Cricketfeld anlegen. Auf der anderen Seite des Schlachtfelds steht hingegen der deutsche Offizier Odleborg, der seit Jahren ein strategisch wichtige Brücke hält. Trotzdem die alliierten Truppen immer näher kommen, kann sich Odleborg nicht dazu entschliessen, die Brücke in die Luft zu jagen ...

"Beatles"-Regisseur Richard Lester ("Yeah! Yeah! Yeah!"; "Hi-Hi-Hilfe!") ist keine Idee zu absurd, um die Absurdität des Krieges zu zeigen. Verschmitzt und gleichzeitig gnadenlos satirisch montiert der Komödienregisseur seine Spielszenen mit Ausschnitten aus Nachrichtenfilmen, aber auch mit Comic-Strips. So wird "Wie ich den Krieg gewann" zu einer respektlosen Demontage des heroisierenden Kriegsfilms, ein wirklicher Anti-Kriegsfilm.

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