Die Wassermänner - die unsterblichen Wesen, die die Seelen der Ertrunkenen in zerbrechlichen Porzellangefäßen aufbewahren - sind in Böhmen vom Aussterben bedroht. Die beiden Wassermädchen Polly und Jana sind die einzigen Nachkommen. So sorgen die Älteren dafür, dass die beiden sich vor menschlichen Einflüssen hüten. Doch es kommt, wie's kommen muss - Jana verliebt sich in den jungen Rechtsanwalt Dr. Mracek. Da gibt's nur noch eins: "Wie soll man Dr. Mracek ertränken?"

Tschechische Märchenfilme entwickeln mit ihren gelungenen Mischungen aus realistischem Alltagsbeschreibungen, ein wenig Kitsch und doch viel Sinn fürs Märchenhafte einen eigenen Charme. Vorlícek beherrscht diese Kombination besonders gut, gewann er doch erst 1997 für "Den Feuervogel" den Goldenen Spatz, den Kinderfernseh- und -filmpreis. Im gleichen Jahr drehte er erneut mit Tina Ruland die deutsch-tschechische Produktion "Das Zauberbuch". "Wie soll man Dr. Mracek ertränken? oder Das Ende der Wassermänner in Böhmen" ist eine phantastische Komödie für Groß und Klein.