Auch für Tim Robbins gehen langsam die Lichter aus!

City of Ember - Flucht aus der Dunkelheit

KINOSTART: 07.10.2008 • Sciencefiction-Fantasy • USA (2008) • 95 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
City of Ember
Produktionsdatum
2008
Produktionsland
USA
Budget
55.000.000 USD
Einspielergebnis
17.869.048 USD
Laufzeit
95 Minuten
Regie
Kamera

Die unterirdische Stadt Ember wurde vor über 200 Jahren erbaut. Seither hat keiner ihrer Bewohner mehr echtes Tageslicht gesehen, geschweige denn die Oberfläche der 'alten Welt' betreten. Aber die Stadt wurde nicht geschaffen, um dort ewig zu Leben. Nicht nur die Lebensmittelvorräte drohen zur Neige zu gehen, sondern auch der Generator, der die überlebenswichtige Energie erzeugt, steht vorm Kollaps. Aber dann, kurz vor dem nahenden Untergang, entdeckt Lina eine vergessene Metalldose: sie birgt das Geheimnis, wie man aus der Stadt an die Oberfläche gelangt. Gemeinsam mit ihrem Freund Doon machen sich die beiden Jugendlichen auf den Weg, den Ausgang aus ihrem "Gefängnis" zu finden ...

Basierend auf der Jugendbuch-Vorlage von Jeanne DuPrau inszenierte Jung-Regisseur Gil Kenan, der 2007 mit seinem Debüt-Animationsfilm "Monster House" Oscar-nominiert wurde, die düstere post-apokalyptische Geschichte über verbrauchte Ressourcen und den Kampf um das Fortbestehen der Menschheit. Caroline Thompson, die bereits mehrere der Drehbücher für Tim Burtons Horror-Puppentrickfilme ("Tim Burton's Nightmare Before Christmas", "[mo.2005_tim_burton_s_corpse_bride_hochzeit_mit_einer_leiche: Corpse Bride - Hochzeit mit einer Leiche]") verfasst hat, lieferte die Drehbuchvorlage. Die bereits mit zarten 13 Jahren für den Oscar-nominierte Saoirse Ronan überzeugt auch hier schauspielerisch erneut, genauso wie ihr Kollege Harry Treadaway. Insgesamt handelt es sich um einen unterhaltsamen, leicht nostalgischen Familienfilm für Jung und Alt, der trotz einiger narrativer Schwächen durchaus seinen Charme hat. In die deutschen Kinos hat der Film es allerdings nie geschafft, da das 55 Millionen Dollar teure Fantasyabenteur nur 18 Millionen Dollar einspielte und massiv floppte. Schade eigentlich, denn auf der Mattscheibe kann der optisch reizvolle Fantasy-Film sein aufwendiges Kulissenbild nur unzureichend entfallten.

Foto: VOX/20th Century Fox

Darsteller
Erhielt den Golden Globe für seine Rolle des Bob Harris in "Lost in Translation": Bill Murray.
Bill Murray
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Bildete Jack Nicholson aus: Martin Landau.
Martin Landau
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Jung und gefragt: Saoirse Ronan.
Saoirse Ronan
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Hervorragender Drehbuchautor und Regisseur: Tim Robbins.
Tim Robbins
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Alter Hase im Showgeschäft: Toby Jones.
Toby Jones
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Weitere Darsteller

BELIEBTE STARS