Jack the Ripper ist nicht zu fassen

KINOSTART: 01.01.1970 • Thriller • Großbritannien (2008)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Whitechapel
Produktionsdatum
2008
Produktionsland
Großbritannien

London, 2008: Eine Reihe grausamer Morde im Stadtteil Whitechapel hält die Polizei in Atem. Die Ähnlichkeit mit den Morden, die der legendäre Jack the Ripper 120 Jahre zuvor verübt haben soll, ist verblüffend. Handelt es sich um einen Ripper-Imitator? Detective Inspector Joseph Chandler (Rupert Penry-Jones. Foto) ist sich dessen sicher, doch seine Kollegen wollen es nicht glauben - bis der nächste Mord geschieht ...

Das Kino "verdankt" ihm so manche spannende Stunde, Grusel und Horror waren und sind mit seinem Namen verbunden. "Jack the Ripper" wurde als fanatischer Frauenhasser, als psychisch kranker Chirurg, entsprungener Irrer, sogar als Mitglied der königlichen Familie "enttarnt". Sherlock Holmes hat ihn gar zwei Mal auf der Leinwand gefasst. Die berühmtesten Leinwand-"Ripper" der Stummfilmzeit waren der Engländer Ivor Novello und die beiden Deutschen Gustav Diessl und Werner Krauss. In der Tonfilmära verbreiteten David Warner, John Fraser und Jack Palance am besten Angst und Schrecken. Last, but not least, Deutschlands Exzentriker Nr. 1, Klaus Kinski, der wohl gruseligste "Jack the Ripper" (1976, Regie: Jess Franco). Und im Kino jagte 2001 Johnny Depp in "From Hell", der Adaption eines brillanten Comics von Alan Moore, den bestialischen Killer. In diesem Thriller von S.J. Clarkson, ein gekonnt inszenierter Mix aus Kriminalgeschichte und Milieustudie, wird London erneut von einem Mörder heimgesucht, der sich an den Taten seines berüchtigten Vorbildes orientiert.

Foto: arte F/Carnival Film & Television/Laurence Cendrowicz

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