Das Paläontologen-Herz von Kate Lloyd schlägt höher, als sie erfährt, dass sie sich einer norwegischen Forschergruppe anschließen darf. Diese will am Südpol ein vor Urzeiten abgestürztes Raumschiff untersuchen. Doch schon bald entdeckt das Team im Wrack ein außerirdisches Wesen, das offenbar beim Absturz ums Leben kam. Bald müssen die Forscher erkennen, dass das Wesen nur geruht hat und nun alles Leben in sich aufsaugen will. So nimmt ein 10-kleine-Negerlein-ähnliches Verhängnis seinen Lauf ...

In etwas abgewandelter Form wird hier noch einmal die Geschichte von Christian Nybys und Howard Hawks’ Sciencefiction-Klassiker "Das Ding aus einer anderen Welt" von 1951 erzählt, die wiederum die Vorgeschichte zu John Carpenters gleichnamigen Das Ding aus einer anderen Welt von 1982 diente. Doch selbst moderne Technik lassen dieses Remake gegenüber dem 1951er-Original äußerst blass aussehen. Hier verkommt die ganze Gruselmär zum tumben, auf Schockmomente setzenden Gemetzel. Vom Sohn des namhaften niederländischen Produzenten Matthijs van Heijningen hätte man mehr erwarten können.

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