Um 1900. Den Bewohnern eines Dorfes in Georgien dämmert es, dass die Ehre ihrer Gemeinde am besten durch einen Fußball-Sieg über die Nachbargemeinden hoch gehalten werden kann. Jason, der einzige im Dorf, der vom richtigen Fußball etwas versteht, wird zur Triebfeder dieses ehrgeizigen Plans. Da nützen auch die lautstarken Klagen der Ehefrauen nichts, die gegen die Vernachlässigung von Arbeit und Familie durch die fußballverrückt gewordenen Männer protestieren. Jason lässt sich nicht beirren, sein Team zum täglichen Training am Meeresstrand zu versammeln...

Einer Frau blieb es vorbehalten, der Nachwelt ein filmisches Kleinod zu schenken, das mit Witz und Vitalität beschreibt, wie der Fußball nach Georgien kam. Mit Einfühlungsvermögen in die Charaktere der angehenden Fußballnarren zeichnet die Filmemacherin aus Tiflis das Bild eines verschlafenen Dorfes, in dem der Funke der Fußballidee allmählich Chaos auslöst. Doch dieses Chaos bringt Bewegung und Veränderung ins dörfliche Alltagsleben.