Der New Yorker Waisenjunge Bobby hat von seinem Vater eine Schatzkarte geerbt. Mit der macht er sich im Jahr 1869 nach Arizona auf. Dort angekommen trifft er auf den Apachenhäuptling Winnetou und dessen Blutsbruder Old Shatterhand. Die beiden wollen dem gewissenlosen Schurken Colonel Brinkley das Handwerk legen, da dieser mit seiner Bande skrupelloser Banditen Züge ausraubt. Als Brinkley von der Schatzkarte erfährt, kidnappt er Bobby und Winnetous Schwester Nscho-tschi, hat aber die Rechnung ohne Winnetou und Old Shatterhand gemacht ...

Hier wurde die beliebte ARD-Serie "Winnetoons" für's Kino aufgearbeitet. Doch die Bilder sind ebenso langweilig und altbacken wie die der Serie. Um eine Identifikationsfigur für das junge Publikum zu schaffen, wurde die Geschichte dahingehend geändert, dass nun ein Waisenjunge im Mittelpunkt steht. In der Originalversion Karl Mays kam dieser allerdings gar nicht vor. Das Ganze wirkt so, als hätten sich Endsechziger einen lang gehegten Kindheitstraum erfüllt – und das nicht einmal halbwegs Kino gerecht -; von den Songs der Gruppe Texas Lightning erst gar nicht zu reden.

Foto: Farbfilm (Barnsteiner)