Er war zweifellos einer der bekanntesten Figuren in der Sowjetunion: der Sänger und Schauspieler Vladimir Wyssozki, der in den 1970er Jahren zwar enormen Einfluss hatte, aber dessen Kunst offiziell nie gewürdigt wurde, auch wenn Millionen seine Lieder kannten. Tonbandmitschnitte seiner Konzerte wurden kopiert, von Hand zu Hand weitergereicht - verdient hat er daran nicht. Auch seine Gedichte fanden keinen Verleger. So blieb ihm nur die vom Staat erlaubte Ausübung seines Jobs als Schauspieler. Vom allzu heftigen Drogenkonsum gezeichnet, will er dennoch eine abgesagte Tournee durchführen. Doch KGB und Geheimpolizei haben ihm eine perfide Falle gestellt ...

Regisseur Piotr Buslow erzählt mit diesem Biopic die unglaubliche Lebensgeschichte der russischen Sänger-Ikone Vladimir Wyssozki in packenden Bildern. Er, der mit seinen Liedern die Missstände im Staat anprangerte und auch auf das Vorhandensein von Prostitution, Kriminalität, Antisemitismus und Drogenmissbrauch hinwies, starb im Alter von nur 42 Jahren in seiner Wohnung an Herzversagen. Buslow setzt dem hierzulande gänzlich Unbekannten und in seinem Land fast Vergessenen mit diesem Film ein Denkmal.

Foto: Kinostar