Drehbuchautor Massimo hat es wirklich nicht leicht: Seit seine Frau ihn aus der gemeinsamen Wohnung hinaus geworfen hat, fristet er in einer kleinen Bude unter extremem Verkehrslärm sein Dasein. Dazu kommt beruflicher Verdruss: Sein neues Drehbuch wird nur unter der Bedingung verfilmt, dass er die ebenso arrogante wie unbegabte Geliebte des Studiobosses als Hauptdarstellerin akzeptiert. Alles scheint sich zum Guten zu wenden, als er die charismatische und offensichtlich völlig verrückte Alecka kennen lernt. Massimo verliebt sich die seltsame Schöne, die behauptet, dass ihr zukünftiger Liebhaber sie besuchen wird, wenn "der Tag zur Nacht wird". Der verliebte Massimo nimmt diese Prophezeiung nicht sonderlich ernst, bis plötzlich eine Sonnenfinsternis eintritt - und ein Mann namens Fiodor auftaucht, um Alecka zu entführen.

Luciano Martinos überdrehte Liebeskomödie steckt voller verrückter Einfälle und übermütiger Seitenhiebe auf das italienische Filmgeschäft. Der Titel "Zwischen Nacht und Traum" lässt es bereits vermuten: Der Film trennt nicht immer zwischen Realität und Fantasie, was den besondern Reiz des vor absurder Komik und verrückter Einfälle fast platzenden Films ausmacht. In der Rolle der Alecka ist Kinski-Tochter Nastassja zu sehen, die in Deutschland durch den "Tatort - Reifezeugnis" schlagartig berühmt wurde. Später spielte sie Hauptrollen in vielen renommierten internationalen Produktionen; wie z. B. in Wim Wenders "Paris, Texas" und Roman Polanskis "Tess".