Hippolyte Girardot

Frédéric Girardot
Lesermeinung
Geboren
10.10.1955 in Boulogne-Billancourt, Frankreich
Alter
66 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Er ist einer der Stars des zeitgenössischen französischen Kinos und Fernsehens, der sehr gern in der Rolle des temperamentvollen Liebhabers besetzt wird: Hippolyte Girardot. Der Schauspieler startete seine Karriere Anfang der 70er Jahre mit der Hauptrolle in Yannick Bellons Komödie "Befreiung aus der Ehe" (1973), der ihn auch für das Drama "Liebe ohne Grenzen" (1981) an der Seite von Marlène Jobert verpflichtete.

1983 folgte eine kleine Rolle an der Seite von Catherine Deneuve und Michel Serrault in dem Politdrama "Le bon plaisir - Eine politische Liebesaffäre", man sah ihn in Jean-Luc Godards Tragikomödie "Vorname Carmen" (1983), und 1985 stand er mit Yves Montand, Daniel Auteuil und Emmanuelle Béart für Claude Berris Melodram "Manons Rache" vor der Kamera. Ein Jahr später besetzte ihn Francis Girod in dem Kriminalfilm "Abstieg zur Hölle". Hier spielte er den jungen Philippe Devignat, der in einem Hotel eine Affäre mit der schönen Lola alias Sophie Marceau hat, die allerdings mit dem alternden Schriftsteller Alan (Claude Brasseur) verheiratet ist.

"Eine Welt ohne Mitleid" (1989) war eine Regiearbeit von Eric Rochant, der ihn als jungen, weltfremden Mann zeigte, der als Tagedieb durch Paris flaniert und erst durch die Liebe aus seiner Selbstgefälligkeit gerissen wird. 1991 entstand unter der Regie des 1993 unter nicht ganz geklärten Umständen verstorbenen Regisseurs Maroun Bagdadi der grandiose Politthriller "Nacht ohne Ende", in dem Girardot mit einer ernormen schauspielerischen Leistung in der Rolle des Fotografen Patrick Perrault brillierte, der im vom Bürgerkrieg gezeichneten Beirut als Geisel festgehalten wird. Maroun Bagdadi besetzte Girardot im Jahr darauf auch in dem Actionthriller "Flucht durch die Wolken", in dem Girardot an der Seite von Béatrice Dalle zu sehen war.

Diane Kurys inszenierte ebenfalls 1992 ihre Romanze "Nach der Liebe", in der Girardot einen verheirateten Architekten verkörperte, der sich auf ein Verhältnis mit Isabelle Huppert einlässt, diese aber mit einem weiteren Liebhaber teilen soll. Isabelle Adjani war danach auch Girdardots Partnerin in Philoméne Espositos Tragikomödie "Toxic Affair - Eine gefährliche Liebe" (1993). Den jungen Liebhaber spielte er dann auch in Patrice Lecontes erfolgreichen Liebesfilm "Das Parfum von Yvonne" (1994), gefolgt von einer kleinen Rolle in Eric Rochants Thriller "Staatsauftrag: Mord" und Denys Granier-Deferres Krimikomödie "Flucht nach Biarritz" mit Marie Trintignant.

Auf außerehelichen Liebespfaden wandelte Hippolyte Girardot dann wieder 1996 in Christian de Chalonges Tragikomödie "Der schöne Sommer". Am Vorabend des Ersten Weltkriegs verliebt er er ich in eine junge, lebenslustige Frau, die ihre Familie allerdings nicht verlassen will. Danach sah man ihn in Eric Rochants "Vive la République!" (1997), eine Komödie um drei Männer, die eine neue politische Partei gründen.

Weitere Filme mit Hippolyte Girardot: "Le Destin de Juliette" (1983), "Fort Saganne", "Comme les doigts de la main" (beide 1984), "Le Amour ou presque", "French Lovers" (beide 1985), "Ein Tag in Paris", "L' amant magnifique", "Un moment d'inattention" (alle 1986), "Nick, chasseur de tête", "Les pyramides bleues" (beide 1988), "Eine Welt ohne Mitleid", "The Man Inside - Tödliche Nachrichten" (beide 1989), "Confessions d'un Barjo" (1992), "Quand j'avais 5 ans je m'ai tué", "Les Patriotes", "Arrêt d'urgence" (alle 1994), "Jésus" (1999), "Petite soeur" (2000), "Jump Tomorrow", "L' oiseau rare" (beide 2001), "Le ami de Patagonie" (2002), "Großstadt-Schocker", "Der Tango der Rashevskis", "Virus im Paradies" (alle 2003), "Modigliani", "Nos amis les flics", "Das Leben ist seltsam", "Si j'étais elle" (alle 2004), "House of 9", "Trois couples en quête d'orages", "La moustache", "Adèle et Kamel" (alle 2005), "Incontrôlable", "Le pressentiment", "Lady Chatterley", "Ein freier Mann", "Un an", "Ich denk' an euch" (alle 2006), "Où avais-je la tête?", "Ma place au soleil", "Der Flug des roten Ballons" (alle 2007), "Stilles Chaos", "Ein Weihnachtsmärchen" (2008), "La lisière - Am Waldrand", "Yuki & Nina" (auch Regie), "Schlafkrankheit" (alle 2011), "Die Köchin und der Präsident" (2012).

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