Gott sei Dank? Im christlichen Drama "Breakthrough – Zurück ins Leben" findet ein toter Teenager zurück zu den Lebenden.

Wenn ein Film von sich behauptet, er erzähle eine wahre Geschichte, ist immer Vorsicht geboten. Das gilt für "Breakthrough – Zurück ins Leben" wohl noch mehr als für vieles andere aus Hollywood. Denn in dem Film wird, so zumindest behauptet es Regisseurin Roxann Dawson, ein junger Mann quasi von den Toten zurück ins Leben geholt – dank Gottes Hilfe.

Dieser junge Mann heißt John Smith (Marcel Ruiz), ist 14 Jahre alt und lebt in Lake St. Louis, Missouri, bei Adoptiveltern. Als er auf einem gefrorenen See ins Eis einbricht, ereignet sich das, was seine Mutter Joyce (im Film gespielt von Chrissy Metz) später im Buch "The Impossible" als Wunder beschreiben wird: John wird gefunden, tot in ein Krankenhaus gebracht und durch Joyce' Gebete wiederbelebt. "Patient tot, Mutter betet, Patient erwacht wieder zum Leben", soll damals im Krankenbericht gestanden haben.

Für Produzent DeVon Franklin ein "medizinisches Wunder" – aber nicht nur das: Schon bei der Rettung des jungen John aus dem zugefrorenen See habe der Allmächtige Beistand geleistet. "Als sie mit ihren Stangen im Wasser herumzustochern begannen, hatten die Feuerwehrmänner keine Ahnung, wo sie suchen sollten", erzählt er. "Und dann hörte einer von ihnen eine Stimme, die ihm sagte, wo er suchen sollte. Er dachte, dass er seinen Vorgesetzten gehört hatte. Später stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht der Fall gewesen war."

In Deutschland dürften das wohl nur die wenigsten für bare Münze nehmen – nur gut die Hälfte der Menschen hierzulande, fand unlängst eine "Spiegel"-Studie heraus, glauben noch an einen Gott. In den USA hingegen, wo die großen Filmstudios ("Breakthrough" stammt aus dem Hause Fox) das christliche Zielpublikum längst für sich entdeckt haben, war der Film schon am ersten Wochenende ein Erfolg.


Quelle: teleschau – der Mediendienst