Eine junge Familie, die in ein verfluchtes Haus zieht und dort einige der haarsträubendsten Schreckmomente der modernen Horrorkino-Geschichte durchlebt: Damit ging vor inzwischen 16 Jahren alles los in "Insidious", dem Auftakt einer ganzen Reihe, die im Lauf der Jahre mit relativ bescheidenen Mitteln über 700 Millionen Dollar einspielte und sich längst als eigenständige Marke etabliert hat. Drei Jahre nach "Insidious: The Red Door" (2023) geht das beliebte Franchise unter Leitung der Produzenten James Wan und Jason Blum in die sechste Runde.
Die kreative Verantwortung liegt jetzt vor allem bei Jacob Chase ("Come Play"), der Regie führte und mit Unterstützung von David Leslie Johnson-McGoldrick auch das Drehbuch für dieses neue "Insidious"-Kapitel schrieb. Das Filmstudio wirbt inhaltlich mit einer ganz neuen Familie und einem Schrecken, "der die Grenzen dessen, wozu das Ewigreich fähig ist, neu definiert".
"Ewigreich", das ist jene Parallelwelt im "Insidious"-Universum, in der die gequälten bösen Geister von Verstorbenen gefangen sind, bis sie doch irgendwie ein Schlupfloch in die reale Welt finden. Dabei hilft diesmal, eher unfreiwillig natürlich, die junge Mutter Gemma (Amelia Eve). Die Frau bezieht mit ihrer Tochter das Haus, in dem sie selbst aufgewachsen ist, und entdeckt dort ihre Fähigkeit, in das Ewigreich zu reisen. Die Folgen sind fatal, denn bei ihrer Rückkehr bringt sie etwas mit, das besser im Reich der Toten verblieben wäre. Neben Neuzugang Amelia Eve gehört unter anderem auch Lin Shaye zum Cast von "Insidious: Out of the Further" – als Elise Rainier ist sie seit 2010 festes Mitglied der Filmreihe. Patrick Wilson hingegen, lange einer der Hauptdarsteller und beim fünften Film sogar als Regisseur dabei, wirkt nicht mehr mit.