"Was macht einen Song wirklich groß und bewegt die Zuhörer?" – Das soll eine der zentralen Fragen des Films "Power Ballad" sein, und wenn sie jemand beantworten kann, dann wohl John Carney. Als Gründungsmitglied und Bassist der irischen Band The Frames kennt Carney sich im Musikgeschäft gut aus, und diese spezielle Expertise bringt er immer wieder auch in seine Arbeit als Regisseur und Autor ein. Nach gefeierten Musik-Filmen wie "Can A Song Save Your Life?" (2013) und "Sing Street" bringt er jetzt auch in "Power Ballad – Der Song meines Lebens" seine größten Leidenschaften zusammen.
Für die Hauptrollen seines neuen Films, den er zusammen mit Co-Autor Peter McDonald entwickelte, konnte John Carney zwei echte Superstars verpflichten: Paul Rudd ("Ant-Man", "Ghostbusters") spielt Rick Power, einen Rockmusiker mit ehemals großen Ambitionen, der sich inzwischen mit Hochzeitskonzerten begnügt. Und Nick Jonas verkörpert den Boyband-Star Danny Wilson, eine Rolle, die ihm als Mitglied der Jonas Brothers wie auf den Leib geschneidert ist.
Die zwei Protagonisten lernen sich auf einer Hochzeit kennen, bei der Rick mit seiner Band The Bride & Groove auftritt, und es funkt sofort zwischen den beiden. Nach einem gemeinsamen Song auf der Hochzeit trifft man sich noch einmal zu einer Jamsession, trinkt etwas Whiskey, lässt der Musik ihren Lauf. Da ist viel "Power" drin. Und dann kommt die "Ballade": Einige Zeit nach ihrem Treffen findet Rick heraus, dass Danny einen seiner Songs aufgenommen hat und ihn als seinen eigenen ausgibt. Das bringt dann doch einige schiefe Töne in die Musicalkomödie, die übrigens von der Entstehungsgeschichte von Robbie Williams' "Angels" inspiriert sein soll.