Den Hubschrauber-Absturz der Unternehmer-Familie Greystoke im Dschungel Afrikas überlebt nur der junge John Jr. Da ein Gorillaweibchen gerade ihr Kind verloren hat, nimmt sie den Jungen stattdessen an sich und zieht ihn groß. Mittlerweile zum Mann herangereift, begegnet John, der sich nun Tarzan nennt, der hübschen Jane Porter und verliebt sich prompt. Doch Jane verlässt den Dschungel zunächst wieder ...

Es ist schon traurig, wofür Edgar Rice Burroughs' Dschungelabenteuer "Tarzan" mal wieder herhalten muss. Denn dieses moderne Update der alten Geschichte will nicht wirklich funktionieren, zumal die Animation dieses 3D-Spektakels permanent zwischen gelungenen und albernen Bildern wechselt. Regisseur, Produzent und Drehbuchautor Reinhard Klooss hatte bereits mit seinen Adaptionen des Augsburger-Puppenkisten-Klassikers "Urmel aus dem Eis" und des Kästner-Meisterwerks "Konferenz der Tiere" bewiesen, dass er bestenfalls bemühte Animation bieten kann, die Geschichten aber komplett versemmelt. Und genau das macht er nun wieder. Schade!

Foto: Constantin