Frank Perry verbüßt eine lebenslange Haftstrafe in einem irischen Hochsicherheitsgefängnis. Ohne die Chance einer frühzeitigen Haftentlassung, verstört ihn die Nachricht zutiefst, dass seine Tochter auf die schiefe Bahn geraten und nun auch noch schwer erkrankt ist. Um sich mit ihr zu versöhnen bevor es zu spät ist, reift in ihm der Gedanke zum Ausbruch. In seinem besten Kumpel Brodie, einem berüchtigten Fassadenkletterer, findet er einen Mitstreiter für die schwierige Flucht. Doch hinter Gittern bleibt nichts geheim, und Frank muss bald weitere Knastbrüder in seinen Plan einweihen. Allerdings traut keiner dem anderen ...

Natürlich werden hier Erinnerungen an Filme wie "Flucht von Alcatraz" und TV-Serien wie "Prison Break" wach, da die Geschichte ähnlich funktioniert. Gute Darsteller spielen hier interessante Charaktere und die verwirrende Erzählweise zu Beginn weicht bald zu Gunsten einer packenden, durchdachten Story. Man merkt schnell, dass die Geschichte Brian Cox auf den Leib geschrieben wurde. Regisseur und Autor Rupert Wyatt debütierte 2001 (nach dem Kurzfilm "Ticks" von 1999) mit dem 47-minütigen, hochgelobten Drama "Subterrain" und arbeitete bereits 2004 in dem Kurzfilm "Get the Picture" mit Cox zusammen. Danach entstand die Idee zu diesem Gefängnisfilm.