Pornostar Johnny Rebel führt ein Leben im Widerspruch: Zwar ist er augenscheinlich heterosexuell, seinen Lebensunterhalt bestreitet er jedoch als schwuler Star. Einziger Grund: Das liebe Geld. Dagegen ist Sean McGinnis ein junger und naiver Abenteurer. Er geht nach L.A., um Karriere beim Film zu machen, landet aber in den Armen von Hollywoods illegitimem Stiefkind: der Pornoindustrie. Sean wird von Johnnys Produzent als Fluffer angestellt, um Johnny während der Drehpausen auf Touren zu bringen…

Ohne sensationslüsterne Bilder wird hier eine Geschichte um Obsessionen, Unterwerfung, Geld und Sex erzählt, somit ein Porträt der US-Pornoindustrie. Der gebürtige New Yorker Richard Glatzer studierte Literatur, bevor er bei Sidney Lumet als Regieassistent arbeitete. Außerdem zeichnete er als TV-Produzent und Redakteur bei MTV verantwortlich, eröffnete einen Club in Los Angeles. 1994 gab er mit "Grief" sein Spielfilmdebüt. Regie-Kollege Wash West verdiente sein Geld in den letzten Jahren mit zahlreichen Arbeiten für die Pornoindustrie.