Der Schweizer Bruno Manser lebte insgesamt sechs Jahre mit den Penan, Nomaden im Dschungel Borneos. Vor elf Jahren stand er im Mittelpunkt des Films "Tong Tana - Eine Reise ins Innere Borneos". 1990 hat Bruno Manser die Penan verlassen, weil er glaubte, von Europa aus mehr für sie tun zu können. Er konnte zwar Aufmerksamkeit für eine der größten globalen Umweltkatastrophen der Gegenwart wecken, doch konkrete Ergebnisse blieben aus - er konnte die brachiale Abholzung des Regenwaldes nicht stoppen. Heute sind nur noch zehn Prozent des Dschungels intakt, der Lebensraum der Penan ist stärker bedroht denn je. Als das Filmteam ihn in der Schweiz wieder trifft, ist Bruno Manser - desillusioniert und verbittert - wieder im Aufbruch begriffen. Das Team begleitet ihn auf seiner Reise zurück in den Dschungel zu den Penan. Im April 2000 ist er dort verschwunden, ohne eine Spur zu hinterlassen.