Nur noch drei Mönche leben in dem kleinen, abgeschiedenen Kloster in den koreanischen Bergen. Hyegok, der alte Zen-Meister, leitet mit liebevoller Strenge seine beiden Schüler auf den verschlungenen Pfaden der buddhistischen Lehre. Kibong, der junge Mönch, befindet sich noch auf dem Weg zur Erleuchtung und zweifelt, ob er jemals dieses hohe Ziel erreichen wird. Immer noch quält ihn der Gedanke an die Familie, die er hilflos im Elend zurückgelassen hat. Haejin, der kleine Mönch, wurde vor Jahren von Hyegok als elternloses Kind auf den Berg gebracht. Der Alltag der drei Mönche wird geprägt vom Rhythmus der Jahreszeiten und von der sanften Monotonie der religiösen Rituale. Haejin macht im Umgang mit einem verletzten Vogel erste Erfahrungen mit Schmerz, Tod und Verlust. Als Hyegok stirbt, entscheidet sich Kibong für die Rückkehr in die Stadt. Haejin bleibt im Kloster zurück. Er hat intuitiv gefunden, wonach Kibong jahrelang verzweifelt suchte.

Ein preisgekröntes koreanisches Drama (Goldener Leopard auf den Filmfestspielen von Locarno 1989), der mit erlesenen, symbolischen und ruhigen Bildern über das Leben in einem buddhistischen Bergkloster die Suche nach dem Sinn des Lebens und die Magie des Alltags erzählt.