Sängerin und Schauspielerin Ann-Margret
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Ann-Margret

Ann-Margret Olsson
Lesermeinung
Geboren
28.04.1941 in Valsjöbyn, Schweden
Alter
81 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Die schwedische Sängerin Ann-Margret ist mit einer Gruppe in Las Vegas unterwegs, da wird sie von Talententdeckern Hollywoods unter Vertrag genommen. Ihr erster großer Auftritt legt sie allerdings als blondes Dummchen fest, sie spielt in Frank Capras schönem Bette Davis-Film "Die unteren Zehntausend" (1961). Was danach kommt ist nicht von allzu großer Bedeutung: Sie singt und tanzt in George Sidneys "Bye Bye Birdie" (1962), spielt in Norman Jewisons "Cincinnati Kid" (1965) und gibt erstmals ein Zerrbild ihres Images in Mike Nichols' "Die Kunst zu lieben" (1971). Doch der Film floppt.

Auch als Komödiantin erfolgreich

So dauert es noch Jahre bis Ann-Margret schließlich in Ken Russells "Tommy" 1974 ihr Talent entfalten kann. In den Neunzigerjahren sieht man die gereifte Darstellerin in einigen wundervollen Charakterrollen, so in den beiden Jack Lemmon- und Walter Matthau-Komödien "Ein verrücktes Paar - Alt, verkracht und frisch verliebt" und dem schwachen, aber schauspielerisch brillanten Komödienaufguss "Ein verrücktes Paar - Der dritte Frühling". Im besseren der beiden Filme setzt sich die resolute Ariel, die in die Nachbarschaft des verrückten Paars Lemmon-Matthau zieht, gegen die Boshaftigkeiten der beiden alten Herren mit Bravour zur Wehr. Ann-Margret gehört zu den Komödiantinnen, die erst im Alter so richtig an darstellerischer Präzision und Breite gewinnen.

Weitere Filme mit Ann-Margret: "Millionenraub in San Francisco", "Tolle Nächte in Las Vegas" (beide 1964), "Paris ist voller Liebe", "San Fernando" (1965), "Die Mörder stehen Schlange" (1966), "Heißes Spiel für harte Männer" (1968), "Brutale Schatten" (1972), "Dreckiges Gold" (1973), "Die verrückten Reichen" (1975), "Die Abenteuer des Joseph Andrews" (1976), "Der Schmalspurschnüffler" (1977), "Magic - Eine unheimliche Liebesgeschichte" (1978), "Kaktus Jack" (1979), "Eigentlich wollte ich zum Film", "Zwei in der Tinte" (beide 1982), "Zwei Mal im Leben" (1985), "52 Pick Up" (1986), "Morgen fängt das Leben an" (1988), "Die Zeitungsjungen", "Lass' mich nicht alleine, Mutter" (beide 1991), "Entscheidung des Herzens", "Land der verlorenen Kinder", "Nashville - Wendepunkt des Lebens", "Scarlett" (alle 1994), "Blue Rodeo", "Verführung zum Mord" (beide 1996), "Die Seele der Partei - Die Pamela Harriman Story" (1998), "An jedem verdammten Sonntag", "Das zehnte Königreich", "Kill And Smile", "Letzte Ausfahrt Hollywood" (alle 1999), "Es geschah in Boulder" (2000), "Interstate 60" (2002), "New York Taxi" (2004), "Trennung mit Hindernissen", "Santa Clause 3 - Eine frostige Bescherung", "Memory" (alle 2006), "The Loss of a Teardrop Diamond" (2008), "All's Faire in Love", "Old Dogs - Daddy oder Deal" (beide 2009).

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