Es ist ein Horrorszenario, was sich "Guardians of the Galaxy"-Macher James Gunn bereits vor seinem Werk "Super – Shut Up, Crime!" (2010) erdacht hat: Angestellte, die in einem Büro gefangen sind und von einem Sadisten zum Morden gezwungen werden.

Besonders brisant ist der Stoff, wenn man im Hinterkopf hat, dass Gunns (mittlerweile) Ex-Frau Jenna Fischer als Darstellerin in der Serie "Das Büro" große Bekanntheit erlangte. Die Scheidung von ihr war auch der Grund, weshalb der Regisseur den Dreh des Films immer weiter nach hinten schob – bis sich letztendlich Greg McLean dazu entschied, das Skript auf die Leinwand zu bringen.

Fressen oder gefressen werden

Die Handlung spielt in der US-Firma Belko Industries in Bogotá. Eines Tages werden die Sicherheitsvorkehrungen drastisch verstärkt und einheimische Angestellte erst gar nicht ins Gebäude gelassen. Als sich 80 amerikanische Mitarbeiter eingefunden haben, ertönt eine Stimme, die ihnen befiehlt, innerhalb der nächsten 30 Minuten drei von ihnen zu töten.

Mike Pelk (John Gallagher, Jr.) und seine Freundin Leandra (Adria Arjona) raten, sich den Befehlen zu widersetzen – doch dann explodieren die Köpfe von sechs Mitarbeitern, und der Kampf ums Überleben beginnt.

Fesselnde Handlung, enttäuschendes Ende

Die Umsetzung des Stoffes ist hochspannend, da die Macher von typischen Todesfolgen abweichen und beispielsweise vermeintliche Protagonisten früh töten. Allerdings ist es durch die Vielzahl an Charakteren schwer, eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Auch kann die finale Auflösung nur wenig überraschen.