Ein leidenschaftliches Hobby von Teenager Tulsa (Britt Robertson) ist das Chatten. Eines Tages trifft sie in der virtuellen Welt auf Gardner (Asa Butterfield). Der Gleichaltrige ist ihr sofort sympathisch, denn sie scheinen auf derselben Wellenlänge zu liegen.

So schlägt Tulsa ein Treffen in der Realität vor - aber das ist schwierig. Gardner lebt nämlich auf dem Mars. Seine verstorbene Mutter war Astronautin und gebar ihn während einer Weltraumerkundung.

Nachdem er alle Hebel in Bewegung gesetzt und es endlich geschafft hat, auf den blauen Planeten zu reisen, fangen die Schwierigkeiten allerdings erst richtig an. Gardner hat aufgrund der für ihn ungewohnten Umgebung mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.

Zudem will er seinen Vater ausfindig machen, der irgendwo auf der Erde lebt. Und zu guter Letzt ist da noch Tulsa - und das Chaos der Gefühle.

Facettenreicher Genremix mit Tiefgang

Der Streifen bietet eine Mischung aus futuristischem Science-Fiction, Liebesfilm, Komödie und Drama - eine ungewöhnliche, aber durchaus gelungene Kombination. Fans von herzerwärmenden Nicolas Sparks-Verfilmungen, die zugleich auch die "Panem"-Trilogie begeisterte, sollten den Weg ins Kino nicht scheuen, denn dieser Film zeigt Parallelen zu den Produktionen.

Dabei vermittelt er einen völlig neuen Blick auf die Welt. Aus der Perspektive des erdfremden Protagonisten wird ins Gedächtnis gerufen, dass die kleinsten Dinge, die im Alltagstrubel in Vergessenheit geraten, oft die schönsten sind. So avanciert der abenteuerliche Roadtrip der Charaktere gleichsam zur philosophischen Lehrstunde.