Der junge Legrand reist im Auftrag der Kirche durch brandenburgische Dörfer und dokumentiert vom Verfall bedrohte Kirchen. Er strandet einen Tag lang in einem Dorf im Oderbruch, um eine bemerkenswerte Kreuzigungsszene zu fotografieren, die es hier versteckt in einer kleinen Kirche gibt, eine Kopie des berühmten Isenheimer Altars. Ein Altarbild, eine Kegelbahn, ein Geflügelschlachthof: Es genügt, am falschen Ort zu sein, mit der falschen Frau zu sprechen, in ein Dorffest hineinzugeraten und in die Gerüchte um die Schließung des einzigen örtlichen Arbeitgebers - und schon findet der Reisende sich geteert und gefedert wieder. Aber es gibt eine Auferstehung.