Ich habe nur Augen für dich! Elmer Clifton und
Constance Talmadge

Intolerance

KINOSTART: 01.01.1970 • Stummfilmdrama • USA (1916) • 163 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Intolerance: Love's Struggle throughout the Ages
Produktionsdatum
1916
Produktionsland
USA
Budget
385.907 USD
Einspielergebnis
8.394.751 USD
Laufzeit
163 Minuten

Babel, 539 vor Christus: Der junge Prinz Belshazzar kann den Untergang Babels nicht aufhalten, da starrköpfige Großväter an ihren überholten religiösen Ideen festhalten und durch ein Komplott dem Fortschritt Einhalt gebieten. Der Verrat an Jesus und seine Verurteilung durch hypokritische Pharisäer gipfelt in der Kreuzigung. Ein weiteres Massaker menschlicher Geschichte ist das Verbrechen an den Hugenotten in der Bartholomäusnacht im Paris des Jahres 1572: 50000 Protestanten werden ermordet, während sich zu gleicher Zeit ein Liebespaar unwissend auf eine Hochzeit vorbereitet, die nie stattfinden wird. Schließlich zerstören Sozialreformer im modernen Amerika des 20. Jahrhunderts das Leben einer jungen Frau und ihres Geliebten. All diese Daten der Weltgeschichte verbindet eines: das Elend, welches selbstherrliche Herrscher während vieler Jahrhunderte verursachten...

"Ich habe immer gesagt, dass ich Babel wieder aufbauen würde", kommentiert Regisseur und Drehbuchautor Griffith sein Werk "Intolerance". Das erste Monumentalwerk der Filmgeschichte mit einer sagenhaften Länge von dreieinhalb Stunden wird oft als spektakulärster Film aller Zeiten zitiert. Der Stummfilm prangert Vorurteile und Grausamkeiten der Menschheit an und verurteilt über 2000 Jahre menschlicher Missstände. Couragiert ist dabei Griffiths Ziel, Intoleranz und Schwäche zu überwinden und ein neues, positiv besetztes Babel der Gegenwart zu errichten. Revolutionär ist auch das verschachtelte Handlungsmuster von "Intolerance": Die vier Parallelgeschichten werden nicht nacheinander erzählt, sondern immer wieder in Ausschnitten fortgesetzt. Es herrscht ein reger Wechsel zwischen Raum und Zeit, der immer von einem Vers Walt Whitmans flankiert wird: "Out of the cradle, Endlessly rocking" - Aus der Wiege, Unendlich schaukelnd. Die Fertigstellung kostete mehr als zwei Millionen Dollar, eine zu damaliger Zeit astronomische Summe, die die ausführende Produktionsfirma "Triangle Film Corporation" in den Bankrott stürzte.

Foto: arte F

Darsteller

Ein Multitalent: Edward Burns
Edward Burns
Lesermeinung
King Vidor
Lesermeinung
Lillian Gish
Lesermeinung

BELIEBTE STARS

Heather Graham
Lesermeinung
Wird gerne als Bösewicht besetzt: Mark Strong
Mark Strong
Lesermeinung
Ulrike Kriener - die Filme, die Karriere und das Leben der Schauspielerin im Porträt.
Ulrike Kriener
Lesermeinung
Idris Elba erhielt für seine Darstellung als "Luther" 2012 den Golden Globe.
Idris Elba
Lesermeinung
Vielfach ausgezeichnete Charakterdarstellerin: Judi Dench.
Judi Dench
Lesermeinung
Audrey Hepburn 1954 in "Sabrina".
Audrey Hepburn
Lesermeinung
Ziemlich wandlungsfähig: Schauspieler und Regisseur Andy Serkis.
Andy Serkis
Lesermeinung
Elisabeth Lanz im Porträt: Karriere und Leben der österreichischen Schauspielerin.
Elisabeth Lanz
Lesermeinung
Schauspielerin Zoey Deutch.
Zoey Deutch
Lesermeinung
Dylan O'Brien
Lesermeinung
Zum Bösewicht geboren? Mads Mikkelsen
Mads Mikkelsen
Lesermeinung
Erfolgreicher Exportartikel aus Großbritannien: Jude Law.
Jude Law
Lesermeinung
Schauspieler Mark Wahlberg startete als Marky Mark zunächst eine Musik-Karriere.
Mark Wahlberg
Lesermeinung
Begann seine Karriere als Krimineller: Danny Trejo.
Danny Trejo
Lesermeinung
Schauspieler Golo Euler 2019 beim Deutschen Schauspielpreis.
Golo Euler
Lesermeinung
Ganz großer Hollywood-Star: Jeff Goldblum.
Jeff Goldblum
Lesermeinung