King Curling - Blanke Nerven, dünnes Eis

KINOSTART: 23.09.2011 • Komödie • Norwegen (2011) • 73 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Kong Curling
Produktionsdatum
2011
Produktionsland
Norwegen
Laufzeit
73 Minuten
Regie
Truls Paulsen mag ein Sonderling sein, aber keiner beherrscht das Curling-Spiel wie er. Und sonderlich sind ohnehin alle, Spieler wie Fans dieses sonderlichen Sportes. Zu Truls' Mitspielern an den Besen gehört ein hemmungsloser Aufreißer, ein obsessiver Vogel-Beobachter, ein unter Schlafstörungen und seinem Vaterkomplex leidender Choleriker und der Kette rauchende Trainer Gordon. Nach einer knapp gegen den Erzrivalen Stefan Ravndal gewonnenen Meisterschaft verliert der Millimeter-Fetischist Truls die Fassung und sieht überall Flusen und raues Eis, die ein noch präziseres Spiel verhindert hätten. Aufgrund dieser Zwangsneurose wird er in eine geschlossene Anstalt eingewiesen und erst nach zehn Jahren unter Auflagen entlassen: Seine Frau Sigrid übernimmt die Vormundschaft und er darf keine Curling-Arena mehr betreten! Doch beides erweist sich als schwierig: Sigrid nutzt ihre Macht schamlos aus und sowieso scheint ihr Hund Pelle einen höheren Stellenwert für sie zu haben, als ihr Mann. Und dann erfährt Truls, dass sein Trainer und Seelenverwandter Gordon an Lungenkrebs erkrankt ist. Die ehemaligen Mitspieler versuchen, das Geld für die nötige Operation aufzutreiben. Und als ein reicher Curling-Fan ein hohes Preisgeld für die nächste nationale Meisterschaft aussetzt, scheint der Weg geebnet. Doch dafür muss Truls seine Medikation absetzen und gegen den Rat der Ärzte und den Willen seiner Frau wieder zu spielen beginnen. Ein Kampf gegen seine inneren Dämonen, die Verrücktheiten seiner Mitspieler, die Boshaftigkeit seiner Ehefrau und nicht zuletzt gegen den mit Haken und Ösen kämpfenden Rivalen Ravndal beginnt. Könnte ihm vielleicht die hübsche blauhaarige Trine aus Truls' Psychotherapie-Gruppe ganz unverhofft dabei helfen, wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen?
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