Im unterirdischen Vorratskeller eines alten Bauernhauses in einem dünn besiedelten Waldgebiet bei Stockholm wird ein junges Mädchen tot aufgefunden. Identität unbekannt, in dem Kellerverlies verhungert. Beck und sein Team sind entsetzt und können sich die Umstände der Tat zunächst nicht erklären. In der Nähe des Kellers gibt es nur zwei Anwesen: den Hof der Familie Ekman und das Bauernhaus, zu dem auch der Vorratskeller gehört. Dessen Besitzer, Bernt Johansson, ist dort schon länger nicht mehr gesehen worden. Etwas später entdecken Beck und sein Team die Leiche von Bernt Johansson. Er hat sich in einem abgelegenen Nebengebäude erhängt. Bei dem Toten findet sich ein Abschiedsbrief, in dem er sich als Pädophiler outet und zugibt, der Mörder des Mädchens zu sein. Bernts Schwester Ylva reagiert entsetzt auf die Selbstbeschuldigung ihres Bruders und fordert, die Echtheit des Briefes zu überprüfen. Und in der Tat stellt sich heraus, dass nicht nur der Brief gefälscht ist, sondern auch Bernt ermordet wurde. Während sich die Ermittlungen dahinziehen, kommt ein entscheidender Hinweis aus Deutschland: In der Sendung "Aktenzeichen XY" wird nach dem toten Mädchen aus dem Vorratskeller gefahndet, und eine Berliner Familie meint, dass Mädchen erkannt zu haben. Beck reist nach Berlin, um seinen alten Freund Sperling in dieser Angelegenheit um Amtshilfe zu ersuchen ...

"Beck"-Profi Harald Hamrell ("Kommissar Beck - Die Schatten der Vergangenheit, "Kommissar Beck - Zerschlagene Träume", "Kommissar Beck - Das Monster" drehte hier einmal mehr einen überaus spannenden wie verzwickten Fall, der den Ermittler auch nach Deutschland führt. Im Jahr darauf kam es in dem "Beck"-Fall "Kommissar Beck - Tödliche Kunst" übrigens zur zweiten internationalen Zusammenarbeit der beiden Fernsehkommissare Beck und Sperling, der in Stockholm in einen Mordfall verwickelt wird.

Foto: ZDF/Bengt Wanselius