Hadert mit sich und der Welt: Maryam Zaree
Hadert mit sich und der Welt: Maryam Zaree

Shahada

KINOSTART: 30.09.2010 • Drama • Deutschland (2009)
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Shahada
Produktionsdatum
2009
Produktionsland
Deutschland
Schnitt

In Berlin kreuzen sich eher zufällig die Wege von drei Muslimen: die westlich orientierte Maryam ist die Tochter des Geistlichen Vedat. Sie verschweigt allerdings, dass sie illegal eine Abtreibung vorgenommen hat und sich nun trotz Blutungen nicht zum Arzt traut. Derweil besucht der Nigerianer Samir gemeinsam mit seinem besten Freund Daniel den Koranunterricht von Vedat. Daniel allerdings will von Samir mehr als bloße Freundschaft. Dritter im Bunde ist der türkischstämmige Polizist und Familienvater Ismail, der durch die illegal in Deutschland lebende Bosnierin Leyla mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird ...

Was nach einem interessanten Einblick in das Leben islamischer Mitbürger in Deutschland klingt, entpuppt sich als öde Betrachtung unglaubwürdiger Lebensumstände wenig glaubwürdiger Charaktere. Auch filmisch ist das Werk von Regisseur Drehbuchautor Burhan Qurbani von einem Kunstwerk weit entfernt.

Foto: 3Rosen

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