In einer Turnhalle in der Provinz zeigt der 14-jährige Mike Tyson dem Boxmanager Cus D'Amato, was in ihm steckt. Dieser erkennt das ungeheure Talent und nimmt den schwierigen Jungen bei sich auf. Nach jahrelangem harten Training gewinnt Tyson den Titel bei der Jugendolympiade 1982. Die Krönung seiner Laufbahn ist die Weltmeisterschaft im Schwergewicht. Doch der Ruhm offenbart auch die Schattenseiten des labilen Charakters dieses Ausnahmeboxers. Er wird aggressiv, vernachlässigt sein Training und verliert dadurch nicht nur seinen Titel...

Der deutsche Regisseur Ulrich Edel ("Letzte Ausfahrt Brooklyn") inszenierte diesen glaubwürdigen Boxerfilm, in dem er die Lebensgeschichte des Skandalboxers bis zu seiner Verurteilung zu vier Jahren Gefängnis wegen Vergewaltigung erzählt. Titelheld Michael Jai White, kein wirklicher Boxer sondern ein mehrfach preisgekrönter Martial-Arts-Experte, ist wegen seiner Muskelspiele vornehmlich in Amerika bekannt. Hierzulande ist er einigen Aktion-Fans vielleicht aus dem Mystery-Thriller "Exit Wounds - Die Copjäger" in Erinnerung. In der Rolle seines Managers ist der inzwischen verstorbene George C. Scott zu sehen, der 1970 für ungewöhnliche Schlagzeilen sorgte, als den Oscar für seine Darstellung in "Patton - Rebell in Uniform" ablehnte.