Bislang glaubte Martha, den richtig Platz im Leben gefunden zu haben: Eine intakte Beziehung mit ihrem Mann Paul und ein richtiges Zuhause. Dann aber steht eines Tages die Polizei vor der Tür und teilt ihr das Unfassbare mit: Ihr Mann hat sich das Leben genommen. Martha fällt tief, kann es nicht fassen. Als sie schließlich Alexander begegnet, erinnert sie dieser sofort an Paul. Prompt geht sie mit eine Beziehung ein, wobei sich bald die Frage stellt, ob sie tatsächlich Alexander oder doch nur die Erinnerung an Paul liebt?

Und wieder ein Film aus Deutschland, der allenfalls TV-Niveau erreicht. Diese Geschichte von Jan Schomburg über den Verlust eines geliebten Menschen und die Sehnsucht nach vermisster Zweisamkeit plätschert über weite Strecken betulich vor sich hin, ohne eine dramatische Linie erkennen zu lassen. Da fragt man sich, warum Schomburgs Kinodebüt auf den Filmfestspielen von Berlin mit dem Euro­pa Ci­ne­mas Preis 2011 ausgezeichnet wurde.

Foto: RealFiction