Hochgewachsen, gut aussehend, sportlich: James Brolin
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James Brolin

Lesermeinung
Geboren
18.07.1940 in Los Angeles, Kalifornien, USA
Alter
80 Jahre
Sternzeichen
Biografie

James Brolin erfüllte seine größte Herausforderung in der Rolle eines klassischen Frauenlieblings und Hollywoodstars: Als Clark Gable in "Sag' Ja zur Liebe" (1976) an der Seite von Jill Clayburgh als Carole Lombard. Mit seinen 1,92 Meter Körpergröße ist er nicht zu übersehen: hochgewachsen, gut aussehend, sportlich. So kennt man ihn - auch bei uns - als smarten Dr. Steve Kiley, den Assistenten von "Dr. Welby" (1969 bis 1976). Für die Rolle wird er mit dem Fernseh-Oscar Emmy ausgezeichnet.

Sein Debüt gibt er direkt nach dem College ebenfalls beim Fernsehen: in einer kleinen Serienrolle in "Bus Stop" (1961). In den Achtzigerjahren ist er der Star der Erfolgsserie "Hotel" (1983 bis 1988), beruhend auf Arthur Haileys Erfolgsroman um Sex und Skandale in der besseren Gesellschaft. Da spielt er den Generalmanager des Nobelhotels, dem seine reiche Chefin (Anne Baxter) nach dem Tode das halbe Hotel vermacht. Kurzlebiger waren das Bauerndrama "Angel Falls" (1993) um drei Familien in Montana und die gut gebaute Action-Serie "Extreme", in der James Brolin 1995 als Familienoberhaupt Reese Wheeler gegen alle Schwierigkeiten kämpft.

Im Kino fällt er auf in Henry Kosters Komödie "In Liebe eine 1" (1963), in Mark Robsons Actionfilm "Colonel Van Ryan's Express" (1965), Bernhard Wickis "Kennwort: Morituri" (1964), Daniel Manns James-Bond-Parodie "Derek Flint schickt seine Leiche" (1966), Richard Fleischers "Die fantastische Reise" (1965) ins Innere des Menschen und in "Der Frauenmörder von Boston" (1968) des gleichen Regisseurs, sowie in Michael Crichtons "Westworld" (1973).

Er spielt in Elliot Silversteins Katastrophen-Horror-Film "Teufel auf Rädern (1976) und Peter Hyams "Unternehmen Capricorn" (1978). Hier wird er zusammen mit Elliott Gould als NASA-Colonel für ein völlig verrücktes Experiment missbraucht: Der groß angekündigte bemannte Flug zum Mars wird in Wirklichkeit nur simuliert und als das in Wirklichkeit unbemannte Flugzeug beim Start verunglückt, will man die Mannschaft verschwinden lassen.

Stuart Rosenberg ist der Regisseur eines seiner letzten eindrucksvollen Filme: "Amityville Horror" (1979). Hier spielt er George Lutz, der mit seiner Ehefrau, Margot Kidder, in ein Haus einzieht, in dem ein Jahr zuvor ein Junge seine Eltern und vier Geschwister umgebracht hat. Der geheimnisvolle Gegenspieler ist Rod Steiger. In den USA hat Brolin 1985 mit Tim Burtons "Pee-Wees großes Abenteuer" 1985 noch einmal einen großen Erfolg. Sonst sieht man ihn im Kino in den letzten Jahren vor allem in sehr vielen kleinen Action-Filmen. Eine kleine Rolle hatte er im neuen Jahrtausend allerdings in Steven Spielbergs wunderbarer Komödie "Catch Me If You Can" sowie in "Gelegenheit macht Liebe" (beide 2002). 2004 stand er für den Thriller "Verflucht" vor der Kamera und 2005 sah man ihn in der witzigen Actionkomödie "Alibi".

Seit 1960 lebt der Sohn eines einflussreichen Bauunternehmers aus Los Angeles in Hollywood. Gegen seine Eltern musste er sich erbittert durchsetzen, denn es war vorbestimmt, dass er Architektur studieren und einmal das Familiengeschäft übernehmen solle. William Castle, der mit den Eltern bekannt ist, lädt den 15-Jährigen zu einem Casting ins Studio, doch James kriegt die Rolle nicht und schwört sich, eines Tages ein Star zu werden. Die kleine, aber auffällige Rolle in "Bus Stop" bringt ihm einen Fünfjahres-Vertrag bei der Centfox.

1996 lernte Brolin seine Kollegin Barbra Streisand kennen; 1997 folgte die Verlobung, 1998 die Heirat. Brolins Sohn Josh (Jahrgang 1969) ist ebenfalls Schauspieler. Weitere Filme mit James Brolin: "Cowboy mit 300 PS" (1978), "Nur die See kennt die Wahrheit", "Gas Food Lodging - Verlorene Herzen" (beide 1991), "Twin Sisters - Der Callgirl-Killer" (1992), "Rauchende Colts: Der lange Ritt", "Die Mühlen Gottes", "Augen des Todes" (alle 1993), "Wiege des Terrors", "The Expert - Kalt und gnadenlos", "Tödliches Klassentreffen", "Savate - Kampf ohne Gnade", "Rebecca M. - Intrigen der Lust", "Perry Mason: McKenzie und die toten Gouverneure", "Der schwarze Fluch" (alle 1994), "Future Force - Virus der Apokalypse", "Die Spur des Killers", "Das Geiseldrama an Bord von Flug 285" (alle 1995), "Letzte Hoffnung! Das Blut meiner Schwester", "Hart aber herzlich: Jonathan unter Mordverdacht", "Escaped - Rache und Gerechtigkeit", "Blackmail - Blutige Abrechnung" (alle 1996), "Lewis & Clark & George", "Im Namen der Ehre", "Brothers in Arms" (auch Regie, alle 1997), "Geborgtes Glück", "Pensacola - Flügel aus Stahl", "Liebe, Ehre und Verrat" (alle 1999), "Tödliche Freiheit" (2000), "Meister der Verwandlung" (2002), "Im Bann der schwarzen Witwe", "Category 7 - Das Ende der Welt" (beide 2005), "Hunting Party - Wenn der Jäger zum Gejagten wird" (2007), "Lost City Raiders", "Liebe auf den zweiten Blick" (beide 2008).

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