Kathy Baker wuchs in Albuquerque in New Mexico auf.
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Kathy Baker

Kathy Whitton Baker
Lesermeinung
Geboren
08.06.1950 in Midland, Texas, USA
Alter
72 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Kathy Baker ist eine mehrfach ausgezeichnete Schauspielerin, deren einzigartige und unvergessliche Performances auf der Bühne, auf der Leinwand und dem Bildschirm schon seit Beginn ihrer Karriere von Kritikern zitiert wurden. 2003 wurde Baker für den Emmy for Outstanding Supporting Actress in "Door To Door" nominiert. Gewonnen hat sie bereits drei Emmy Awards, einen Golden Globe Award und den Screen Actor's Guild Award für ihre Arbeit in der hoch gelobten Krimiserie "Picket Fences" (1995/1996). Sie spielte Dr. Jill Brock, die Ehefrau des Sheriffs Jimmy Brock alias Tom Skeritt. Außerdem wurde sie hintereinander (2000 und 2001) für zwei Emmy Awards nominiert – für ihre herausragenden Gastrollen in "Ein Hauch von Himmel" und "Boston Public".

Kathy Baker wuchs in Albuquerque in New Mexico auf, wo sie bereits mit zehn Jahren die Schauspielerei begann. Ihren ersten Filmauftritt hatte Kathy Baker, die ihr Studium im kalifornischen Berkeley in Französisch abschloss, bereits 1983 in Philip Kaufmans Geschichtsfilm "Der Stoff, aus dem die Helden sind". Nach mehreren kleinen Nebenrollen fiel sie dann wieder in Jerry Schatzbergs Actioner "Glitzernder Asphalt" auf, in dem sie als eine zum Scheitern verurteilte Prostituierte neben Christopher Reeve und Mimi Rogers vor der Kamera stand. Für diese Rolle wurde sie mit dem Best Supporting Actress Award der National Society of Film Critics geehrt. Für Aufsehen sorgte auch ihre Leistung in "Süchtig" (1988) mit Michael Keaton. The New York Daily News schrieb über sie: "Sie spielt mit ihrer reifen Sensibilität und offensichtlichen Verletzlichkeit jeden anderen gegen die Wand. Sie bricht einem einfach das Herz."

Danach stand sie mit Robert De Niro und Ed Harris für David Jones' Drama "Jacknife - Vom Leben betrogen" (1988), eine sensibel inszenierte, grandios gespielte Story über das Vietnam-Trauma und die Integrationsschwierigkeiten der GI's, vor der Kamera. Dagegen waren Jack Lemmon und Ted Danson ihre Partner in der Tragikomödie "Dad" und in "Der teuflische Mr. Frost" verkörperte sie die Psychiaterin von Jeff Goldblum. Ein großer Kino- und Kritikererfolg war dann Tim Burtons Fantasyfilm "Edward mit den Scherenhänden", in dem Kathy Baker eine von Johnny Depps Hausfrauen-Freundinnen spielte. Ein Serienkiller-Thriller war dagegen Bruce Robinsons "Jennifer Eight" (1992) mit Andy Garcia und Uma Thurman. Mit dieser stand sie danach auch für die ungewöhnliche Liebesgeschichte "Sein Name ist Mad Dog" (1993) vor der Kamera.

Nach mehreren mehr oder weniger gelungenen TV-Auftritten folgte erst 1999 ein weiteres Kinoprojekt: In Lasse Hallströms erfolgreichem Drama "Gottes Werk und Teufels Beitrag" verkörperte sie neben Tobey Maguire, Charlize Theron und dem großartigen Michael Caine eine Krankenschwester. Eher belanglos war allerdings das Drama "Gefühle, die man sieht..." (2000). Ganz gut war auch der Thriller "The Glass House" (2001) mit Leelee Sobieski, Diane Lane und Stellan Skarsgård. Nicht unumstritten war allerdings ihr nächstes Kínoprojekt, Anthony Minghellas Schwulendrama "Unterwegs nach Cold Mountain" (2003). Schön, dass dann in "30 über Nacht" auch mal wieder gelacht werden konnte.

Und als Bühnenveteranin prägte Kathy Baker die Rolle der "May" in Sam Shepards "Fool for Love" und übernahm auf besonderen Wunsch des Autors den Part an der Seite von Ko-Star Ed Harris in New York. Für ihre Leistung wurde sie mit dem Obie Award belohnt.

Weitere Filme mit Kathy Baker: "Allein mit dem Mörder", "Nobody's Child" (beide 1986), "The Last Song" (1987), "Rufmord" (1990), "No Surrender - Schrei nach Gerechtigkeit" (1991), "Lush Life" (1993), "Schatten einer Liebe" (1996), "Die Abbotts - Wenn Hass die Liebe tötet", "Gott schütze diese Stadt", "Im Sog der Gier" (alle 1997), "Die Bombe von Oklahoma City", "A.T.F." (beide 1998), "Practice - Die Anwälte" (Serie, 1998), "Shake, Rattle and Roll: An American Love Story", "Wenn nicht ein Wunder geschieht", "Der magische Ring" (alle 1999), "Women Remember Men", "Murphy's Dozen", "Heimkehr in den Tod", "Assassination Tango" (alle 2001), "Von Tür zu Tür", "Too Young to Be a Dad" (beide 2002), "Picking Up and Dropping Off" (2003), "Sucker Free City" (2004), "The Bay: Hai-Alarm!", "Fathers and Sons", "Medium - Nichts bleibt verborgen" (alle 2005), "Der Jane Austen Club", "Jesse Stone - Alte Wunden" (beide 2007), "Liebe auf den zweiten Blick" (2008), "Jesse Stone - Dünnes Eis", "Jesse Stone - Ohne Reue" (beide 2009), "Take Shelter - Ein Sturm zieht auf" (2011), "Jesse Stone - Im Zweifel für den Angeklagten" (2012), "Saving Mr. Banks" (2013).

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