Michael McKean

Lesermeinung
Geboren
17.10.1947 in New York City, New York, USA
Alter
73 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Seit Jahrzehnten gehört Michael McKean zu den vielseitigsten komischen Talenten im US-Showbusiness. Seine Anfänge gehen auf die Radio-Komikertruppe Credibility Gap zurück, die neben ihm auch Harry Shearer und David L. Lander groß herausbrachte. Das Trio wurde sowohl hinter der Kamera als Autoren, als auch davor als Darsteller, für "Laverne & Shirley", eine der erfolgreichsten amerikanischen TV-Sitcoms der Siebzigerjahre, engagiert.

Nachdem McKean zum Ende der Dekade und Anfang der Achtzigerjahre mit Steven Spielbergs Chaoskomödie "1941 - Wo, bitte, geht's nach Hollywood?" (1978) und Robert Zemeckis' Regiedebüt "Mit einem Bein im Kittchen" (1980) Kinoluft schnuppern konnte, gelang ihm 1984 mit Rob Reiners Kult-Parodie "Die Jungs von Spinal Tap" nicht nur der absolute Durchbruch, sondern als langmähniger blonder Leadgitarrist der fiktiven Rockband Spinal Tap die Etablierung einer Figur, die in die Popkultur aufgenommen wurde.

Seit "Die Jungs von Spinal Tap" bewies sich McKean immer wieder als darstellerisches Chamäleon, trat, durch wechselnde Outfits oder Make-ups häufig kaum wiedererkennbar, in vielen Komödien auf, die ihn auch mit seinen Kollegen aus Reiners Film zusammenführten. So war etwa Christopher Guest sein Regisseur in den smarten Satiren "Big Picture" (1988) und 2000 auch "Best in Show".

McKean hat mit allen großen Komikern Hollywoods zusammengearbeitet, wie z.B. mit Jeff Goldblum und Jim Carrey in "Mein Liebhaber vom anderen Stern", mit Chevy Chase in "Jagd auf einen Unsichtbaren" (1992), mit Dan Aykroyd in "Die Coneheads" (1993) oder mit Steve Martin und John Candy in "Ein Ticket für zwei" (1987).

1994 schloss sich McKean, wie viele berühmte Komiker zuvor, dem-TV-Dauerbrenner "Saturday Night Live" an. Seitdem hat sich der enorme Output des Darstellers, der auch in einigen Folgen von "Akte X", aber auch in anderen Kinogenres wie etwa in Clint Eastwoods Drama "Ein wahres Verbrechen" (1998) auftrat, noch verstärkt. So sah man ihn allein 1999/2000 in Jay Roachs Eishockeykomödie "Mystery - New York: Ein Spiel um die Ehre" (1999), in Kevin Williamsons Regiedebüt "Tötet Mrs. Tingle" (1999) oder auch in "Little Nicky" (2000).

Nach seinem unwiderstehlich komischen und lüstern-schmierigen Französischlehrer Monsieur Duke in "Freche Biester!" (2001) spielte McKean in Christine Lahtis Kinoregiedebüt "My First Mister" (2001) an der Seite von Leelee Sobieski und Albert Brooks.

Weitere Filme mit Michael McKean: "Operation gelungen, Patient tot" (1982, Regie: Garry Marshall, "Alle Mörder sind schon da" (Regie: Jonathan Lynn, "D.A.R.Y.L. - Der Außergewöhnliche ..." (beide 1985, Regie Simon Wincer), "Jumpin' Jack Flash" (1986, ungenannt, Regie: Penny Marshall), "Light of Day - Im Lichte des Tages" (1987, Regie: Paul Schrader), "Wenn Vater der Direktor ist", Nr. 5 gibt nicht auf", "Final Scream - Du bist nicht allein" (alle 1988), "Flashback" von Franco Amurri, "Nachhilfe in Sachen Liebe" (beide 1990), "Mord von oben" von John Byrum, "Der große Blonde mit dem schwarzen Fuß", "Man Trouble - Auf den Hund gekommen" (alle 1991) von Bob Rafelson, "MacShayne: Mord in Vegas", "Die Coneheads" (1993), "Radioland Murders - Wahnsinn auf Sendung", "Dem Mond so nah" (alle 1994), "Die Brady Family", "Bedingungslos - Im Netz der Leidenschaft" (beide 1995) "Die Sache mit den Frauen" (1996),"Dieser verflixte Kater", "Nix zu verlieren", "Schreiendes Unrecht" (alle 1997), "Bittere Rache", "Verdammt, ich will Dich" (beide 1998), "Dr. Dolittle 2", "Der Glöckner von Notre Dame 2" (nur Stimme, beide 2001), "Teddy Bears' Picnic", "Der Super-Guru", "Auto Focus", "The 'Burbs", "100 Mile Rule" (alle 2002), "A Mighty Wind", "Candor City", "Haunted Lighthouse", "And Starring Pancho Villa as Himself", "Smallville" (Serie), "Primetime Glick" (Serie, alle 2003), "Blue Skies", "The Producers", "Boston Legal" (Serie, beide 2005), "Relative Strangers", "For Your Consideration", "The Year Without a Santa Claus" (alle 2006), "Joshua" (2007), "Whatever Works" (2009).

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