Begierde

KINOSTART: 01.01.1970 • Psychothriller • Kanada/Deutschland (2000)
Lesermeinung
Originaltitel
Desire
Produktionsdatum
2000
Produktionsland
Kanada/Deutschland
Der begabte und in sich gekehrte Pianist Francis Waterson (Zachary Bennett) möchte seine Tochter Amelia in der Grundschule anmelden. Hier trifft er auf Halley Fischer (Katja Riemann), die als Lehrerin die erste Klasse leitet. Die beiden sind sich gleich sympathisch. Halley ist berührt von der Besonderheit, die von Francis ausgeht. Seit langer Zeit wagt sie wieder einen Schritt aus ihrer Einsamkeit heraus und sucht Francis nachts in der Hotelbar auf, wo er für Handelsreisende und Touristengruppen leichte Unterhaltungsmusik spielt. Ihre Liebesbeziehung ist jedoch kompliziert, da sich Francis nur schwer öffnen kann. Gleichzeitig glaubt er, sich in einer neuen Lebensphase zu befinden. Begeistert erzählt er seinen Eltern, die in einem noblen Altenwohnheim leben, von seiner neuen Freundin. Doch mit Gleichgültigkeit und Ablehnung registriert seine Mutter die Veränderung bei ihrem Sohn. Die sich zart anbahnende Liebesbeziehung wird überschattet von dem Verschwinden eines Mädchens aus Halleys Schule. Schon seit Wochen fahndet die Polizei vergeblich nach dem Kind. Bei einem Klassenausflug wird plötzlich ein Mädchen vermisst. Panik macht sich breit und man schwärmt zur Suche aus. Francis, der Halley und ihre Klasse begleitet, findet die Kleine und bringt sie unversehrt zurück. Inzwischen hat Detektiv Connor (Graham Greene) seine Nachforschungen bezüglich des verschwundenen Mädchens aufgenommen. Auch Halley wird von ihm befragt, kann ihm aber keine neuen Informationen geben. Mit Francis und ihrem Vater, einem kauzigen und liebenswürdigen Mann, verlebt sie einen wundervollen Abend. Doch die Intimität zwischen dem Musiker und ihr funktioniert nicht. Halley ist enttäuscht, allerdings hat sie sich verliebt und möchte der Beziehung eine Chance geben. Francis, der alleine in seinem Elternhaus lebt, flüchtet sich in sein Klavierspiel. Halley kommt an ihn nicht heran. Und plötzlich keimt ein furchtbarer Verdacht in ihr auf. Ein Mädchenschuh, der angeblich von Francis' Tochter stammt, gleicht dem Schuh der verschwundenen Schülerin. Halley wehrt sich innerlich zunächst gegen den schrecklichen Gedanken, doch winzige Details deuten darauf hin, dass Francis nicht der Mann ist, für den sie ihn hält. Sie ringt mit sich und teilt sich schließlich Connor mit. Francis spürt, dass er in die Enge getrieben wird. Noch einmal begehrt er auf und entführt ein kleines Mädchen. Aber die Liebe zu Halley hat ihn verändert. Sie ist gescheitert, so wie Francis gescheitert ist. Er lässt das Mädchen frei. In einer dramatischen letzten Aktion zwingt er Halley, ihn zu begleiten, um sich ihr zu offenbaren.
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