Durch einen dummen Zufall gerät der Heizöllieferant Yvon in den Besitz eines gefälschten 500-Franc-Scheins. Noch dummer ist allerdings, dass er auch noch mit dem Schein erwischt wird und er durch eine Falschaussage verurteilt wird. Dadurch verliert er seinen Job und lässt sich schließlich dazu überreden, als Fahrer beim einem Bankraub mitzumachen. Der geht natürlich schief und Yvon für drei Jahre hinter schwedische Gardinen. In dieser Zeit stirbt sein Kind und seine Frau lässt sich scheiden. Nun ist Yvons Weg in den sozialen und gesellschaftlichen Abgrund erst recht vorprogrammiert...

Mit "Das Geld" setzte der seinerzeit 81-jährige Regisseur Robert Bresson 1982 nach 40 Jahren den Endpunkt seiner Karriere. In seinem letzten Film verbindet Bresson wie in fast allen Werken formale Strenge im Einsatz der filmischen Mittel mit einer pessimistischen Weltsicht. Radikal und ohne Sentimentalität, ohne Psychologisierung und Metaphern zeigt Bresson in seinem Drama den grausamen Gang der Ereignisse, die er hier noch strenger als früher nur mit wenigen Einstellungen, Großaufnahmen einzelner Gegenstände und manchmal auch nur indirekt durch den Ton repräsentiert. Wie in fast allen seinen Filmen setzt Bresson Laiendarsteller ein, die er dazu anhält, nicht emotional zu agieren, sondern einfach "da zu sein".