Wie gut kennt man den Menschen, mit dem man zusammenlebt, den man liebt und sogar heiraten möchte? Um genau diese Frage kreist der zweite englischsprachige Spielfilm des norwegischen Regisseurs und Drehbuchautors Kristoffer Borgli. Darin zu sehen: "Euphoria"- und Marvel-Star Zendaya und Robert Pattinson, der einst als Glitzervampir Edward in der "Twilight"-Saga weltweite Bekanntheit erlangte, inzwischen aber das Image des knuffigen Teenie-Idols längst hinter sich gelassen hat.
Die beiden Hollywood-Größen verkörpern in "Das Drama – Noch mal auf Anfang" das Paar Emma und Charlie, das kurz vor seiner Hochzeit steht. Bei einem geselligen Abend mit Freunden kommt jedoch eine Enthüllung auf den Tisch, die alle Vorbereitungen auf den großen Tag gehörig durcheinanderwirbelt. Was wissen die beiden wirklich voneinander? Und: Können sie sich jetzt noch vertrauen?
Von einem Film, der in den USA von der auf eigenwillige Werke spezialisierten Firma A24 verliehen wird, darf man sicherlich mehr erwarten als eine klassische romantische Komödie. Was die Produktion zusätzlich interessant macht: Kristoffer Borgli sorgte in der Vergangenheit immer wieder mit schrägen, Genregrenzen sprengenden Arbeiten für Aufsehen. In seinem letzten Kinoausflug, der surrealen Satire "Dream Scenario" (2023), inszenierte er Nicolas Cage als biederen Biologieprofessor, der plötzlich in den Träumen unzähliger Menschen auftaucht und zu einem Medienstar mutiert.