Am Strand von Barcelona lernt der abenteuerlustige Freigeist, Breakdancer und Karatelehrer Rai durch Zufall den attraktiven Studenten Bruno kennen. Zwischen den beiden funkt es sofort, obwohl Bruno seit längerer Zeit mit der schönen Carla zusammen ist. Als sie die beiden in flagranti unter der Dusche erwischt, ist diese natürlich alles andere als begeistert und stellt ihren Bruno vor die Wahl: entweder sie oder Rai! Doch dann kommt alles anders ...

Mit unverbrauchten und sympatischen Jungdarstellern inszenierte der spanische Regisseur Xavier Villaverde auf den Spuren großer Regiekollegen wie Pedro Almodóvar und Julio Médem diese erotisch aufgeladene und gut gespielte Geschichte einer Ménage à trois, die er nach einem ein wenig unausgegorenen Drehbuch von Ana Maroto in Szene setzte. Von Kameramann Sergi Gallardo in schönen Bildern eingefangen und mit dem gelungenen Soundtrack von Eduardo Molinero unterlegt, kommt die Story der homosexuellen Liebe zwischen den beiden jungen Männern allerdings etwas zu kurz und das Handeln der weiblichen Protagonistin (Astrid Bergès-Frisbey, "Triff die Elisabeths!", "Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten") bleibt unentschlossen und deshalb oft unglaubwürdig.

Foto: Pro-Fun