In einer psychiatrischen Klinik berichtet der Schriftsteller Severin seinem Arzt über seine sexuellen Erlebnisse und Bedürfnisse, die von besonderer Art sind und die ihn hierher geführt haben. Alles begann, als er Wanda, einer jungen Frau von ungewöhnlicher Schönheit, begegnete. Je mehr er leidet, desto fester fühlt er sich an Wanda gebunden, denn er ist glücklich, wenn er die Peitsche spürt. Die zwei haben sich gefunden, schließlich heiraten sie sogar. Doch kann ihre Beziehung auf Dauer funktionieren?

Regisseur Massimo Dallamano ("Das Bildnis des Dorian Gray") - hier benutzte er das Pseudonym Max Dillman - setzte das Erotikdrama nach der gleichnamigen Novelle von Leopold von Sacher-Masoch aus dem Jahre 1870 freizügig, aber harmlos in Szene und transportierte die Geschichte aus dem 19. ins 20. Jahrhundert. So entstand ein Sado-Maso-Soft-Werk über ein Paar, das die sexuellen Vorlieben auslebt, bis sie schließlich dem Wahnsinn anheim fällt. Seinerzeit war dies ein Soft-Porno-Meilenstein, bei dem die Antonelli nicht mit ihren sehenswerten Reizen geizt.

Foto: Kinowelt