Endzwanzigerin Valérie Tasso lebt ein sexuell hemmungsloses Leben. Seit ihrer ersten sexuellen Erfahrung im Alter von 15 Jahren ist ihr klar, dass sie anders ist als normale Frauen. Sex ist Vals Form der Kommunikation. Mit ihrem Körper kann sie mehr ausdrücken als mit Worten und ihre Gier nach Sex ist schier grenzenlos. Ihre Lust stillt sie mit unzähligen Männern und genießt es, ihre Sexualität zu erforschen. Der Trieb bereitet ihr himmlische Genüssse, macht sie aber auch einsam. Denn tief in ihrem Inneren sehnt auch sie sich nach Liebe und Aufmerksamkeit. Erst als sie sich zum ersten Mal verliebt, scheint sich alles zum Guten zu wenden ...

Nach dem 2003 erstmals erschienenen autobiografischen Bestseller der franzözisch-spanischen Autorin Valérie Tasso, in dem sie detailliert ihre Erfahrungen als Bordell-Prostituierte beschrieb, inszenierte Regisseur Christian Molina diesen Erotikfilm, den er nach dem Drehbuch von Cuca Canals ("Lust auf Fleisch") zwar sehr freizügig, aber gegen Ende auch reichlich kitschig in Szene setzte. Die attraktive Spanierin Belén Fabra ("Operation Schwarze Blumen", "Pepe Carvalho - Rendezvous mit dem Tod") gibt sich zwar die größte Mühe als Titelheldin, doch auch viel nackte Haut kann nicht über die inszenatorischen Brüche und zum Teil klischeehaften Figurenzeichnungen hinwegtäuschen.

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