Nach dem Tod seiner Mutter ist der 15-jährige Sequan gezwungen, von New York City in ein kleines Nest nach Alabama zu ziehen, wo sein Onkel als Sheriff nebst Familie lebt. Für den im Big Apple groß gewordenen homosexuellen Jungen ist dies mehr als nur ein Ortswechsel, denn in dem rassistischen Südstaaten-Kaff findet er sich nicht sonderlich gut zurecht. Noch dazu wird er von seinem gewalttätigen Cousin Michael bedroht, der der Basketball-Star an Sequans neuer Schule ist. Zum Glück lernt er bald Lori und deren Bruder Jake kennen, in den er sich auf Anhieb verliebt. Doch dann bricht das Böse über die kleine Stadt herein und Sequan gerät in Lebensgefahr ...

Mit jungen und nahezu unbekannten Darstellern drehte Regisseur John G. Young dieses teilweise recht verstörende Jugenddrama, für das er tief in das Milieu der US-Südstaaten eintauchte. Vordergründig gibt man sich dort aufgeschlossen und weltoffen, doch unter der Oberfläche brodeln Vorurteile und Gewalt. In seinem Filmdebüt liefert Derrick L. Middelton ein sensibles Porträt eines Großstadtjungen, der sich in seiner neuen Umwelt nur schwer zurecht findet.

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