Frankie (Barnaby Metschurat) betreibt in Berlin-Kreuzberg eine Bar und verbringt die Nächte dort regelmäßig mit seinem Freund DJ (Oliver Korittke), der Platten auflegt. Sie feiern durch, frönen dem Alkohol und sind stets auf der Suche nach dem nächsten Flirt. Eigentlich sind sie viel zu alt für dieses Leben, doch sesshaft wollen sie nicht werden.

Sie könnten so enden wie ihr Freund Marco (Kida Khodr Ramadan), der mittlerweile verheiratet ist und gerne mal aus dem Ehealltag ausbrechen würde. Und was wäre, wenn sie ihr Leben führen würden wie Martini (Frederick Lau), DJs Sohn, der auf der Suche nach der großen Liebe regelmäßig enttäuscht wird? Nein – die beiden Lebensentwürfe stellen keine Alternativen dar. Doch dann geraten Frankie und DJ in eine Situation, die ihre Freundschaft gefährdet: Frankie verliebt sich.

Milieustudie mit müden Gags

Carsten Regel verarbeitet in seinem Drehbuch eigene Erfahrungen aus dem Berliner Nachtleben. Er betreibt wie seine Hauptfiguren gemeinsam mit einem Freund einen Klub. Die Handlung ist dabei eher nebensächlich, stattdessen steht die Milieuschilderung im Fokus.

Sein jüngerer Bruder Henrik Regel inszenierte sein Spielfilmdebüt jedoch mit zahlreichen abgedroschenen Gags und kaum Neuigkeiten, die den Titel rechtfertigen würden. Der sei aber nur die Geschäftsidee, die hinter dem Ganzen stecke, sagt Autor Carsten Regel. Er solle "die Leute grundsätzlich schon einmal neugierig" machen. Wer sich darauf einlassen will ... Ansonsten lieber selbst ins Nachtleben starten!