Aus verzweifelter Armut wird der siebenjährige Marcos vom Vater an einen Großgrundbesitzer verkauft. Fortan soll der Junge in der Abgeschiedenheit der Berge der Sierra Morena zusammen mit einem alten Mann Ziegen hüten. Vom alten Hirten erfährt Marcos alles Lebenswichtige. Als der jedoch stirbt, ist der Junge auf sich allein gestellt. Einziger Gesellschafter ist ein zahmes Frettchen. Obwohl schon als Kind von Wölfen angegriffen, freundet sich Marcos zaghaft mit einem Rudel an und lebt über 12 Jahre mit den Tieren ...

Was nach einer spannenden Geschichte klingt, die auf dem ungewöhnlichen Leben des 1946 geborenen Marcos Rodríguez Pantoja beruht, entpuppt sich als schlecht gefilmtes Werk, dass die Nerven des Zuschauers arg strapaziert. Trotz toller Landschaften wirken die Digitalbilder auf Dauer einfach fade, nerven die schlecht inszenierten Actionsequenzen, die eigentlich keine sind und bei der lediglich die Kamera im Tierpelz rumwackelt, ebenso wie die laienhaft agierenden Darsteller. Da waren Gerardo Olivares bisherige Regiearbeiten ("Das größte Spiel der Welt", "14 Kilometer - Auf der Suche nach dem Glück") um Klassen besser.

Foto: Polyband