Antje Schmidt

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Biografie

Manche Themen lassen einen eben nie los. Bereits Antje Schmidts Kinodebüt erzählte von Frauen und ihren Problemen, wenn sie zu sehr lieben: In Xaver Schwarzenbergers Adaption von Eve Hellers Romanbestseller "Beim nächsten Mann wird alles anders" spielte sie 1988 die Filmstudentin Constanze, die es auf der Suche nach dem perfekten Lover von einem Mann zum nächsten treibt, und in "Thema Nr. 1" sah man sie 2001 als junge Frau, die mit ihren Freundinnen über Männer debattiert.

Auf der Kinoleinwand sah man Antje Schmidt zudem in Bruno Jonas' Satire "Wir Enkelkinder" (1992), Peter Lichtefelds melancholischer Komödie "Zugvögel ... Einmal nach Inari" (1996), Niki Steins Road-Movie "Still Movin'" (1997) sowie in dem Gesellschaftsdrama "Sara Amerika" (1999) von Roland Suso Richter. Außerdem übernahm sie eine Hauptrolle in Costa-Gavras' Drama "Der Stellvertreter" (2002).

Unter Schmidts Fernsehrollen sind insbesondere Johannes Fabricks "Und morgen geht die Sonne wieder auf" (2000) und "Der Elefant in meinem Bett" (1999, Regie: Mark Schlichter) hervorzuheben, für die sie mit dem Bayerischen Fernsehpreis 2000 für eine herausragende schauspielerische Leistung ausgezeichnet wurde.

Weitere Filme sind u.a. Martin Enlens Thriller "Vergewaltigt - Die Wahrheit und andere Lügen", "Vergewaltigt - Eine Frau schlägt zurück", "Im Atem der Berge - Ein Jahr zwischen Himmel und Hölle" von Ulrich Limmer, "Koma - Lebendig begraben" von Uwe Janson, "Tatort - Manila" von Nikolaus Stein von Kamienski, "Zur Zeit zu zweit" (alle 1997) von Anno Saul, "Ich kämpfe, solange du lebst" (2000) von Donald Krämer und "Die Nacht, in der ganz ehrlich überhaupt niemand Sex hatte" (2001). Und 2005 arbeitete sie in in der Komödie "Ein Kuckuckskind der Liebe" erneut unter der Regie von Martin Enlen.

1990 mit dem Förderpreis für junge Künstler des Bayerischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur ausgezeichnet, besitzt Schmidt auch als Bühnenschauspielerin großes Renommee, das sie u.a. am Residenztheater München erwarb, an dem sie von 1989 bis 1993 u.a. unter der Regie von August Everding (in "Einsame Menschen"), Arie Zinger ("Totentanz"), Martin Fried ("Mein Kampf"), Peter Palitzsch ("Michael Kramer") und Andras Fricsay ("Amphitryon", "Kabale und Liebe") spielte. Zu ihren weiteren Theaterstationen gehören das Schauspiel Bonn und das Maxim-Gorki-Theater in Berlin.

Weitere Filme mit Antje Schmidt: "Wilsberg und der stumme Zeuge" (2002), "Das Duo - Stiller Tod" (2003), "Tatort - Waidmanns Heil", "Rosamunde Pilcher - Traum eines Sommers", "Ein Baby für dich" (alle 2004), "Sterne über Madeira" (2005), "Polizeiruf 110 - Tod im Ballhaus" (2006), "Die Copiloten" (2007), "Polizeiruf 110 - Keiner schreit!" (2008), "Fremdgehen" (2010), "Vater Mutter Mörder" (2011), "Allein unter Nachbarn", "Und alle haben geschwiegen" (beide 2012), "Bloch - Das Labyrinth", "Einmal Leben bitte" (beide 2013).

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