Ein junges Ehepaar gerät durch einen schweren Schicksalsschlag in eine tiefe Krise: Kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes stirbt das Baby im Mutterleib. Die Ehepartner versuchen auf sehr unterschiedliche Weise, mit dem Geschehen fertig zu werden und entfremden sich einander dabei immer mehr, bis die Ehe schließlich zu zerbrechen droht...

Regisseur Johannes Fabrick ("Verbotene Küsse") thematisierte hier ein Problematik, die wohl alle werdenden Eltern mit Ängsten erfüllt: der Tod des so sehnlich erwarteten Kindes im Mutterleib. Mit Hans-Werner Meyer und Antje Schmidt standen ihm zwei Charakterdarsteller zur Seite, die das Leid der Betroffenen fühlbar machen. Beide erhielten für ihr Spiel den Bayerischen Fernsehpreis. Ein Manko: Die Trauer der Protagonisten wird gut herausgearbeitet, mehr aber auch nicht!