Fluss des Lebens - Wiedersehen an der Donau

KINOSTART: 01.06.2014 • Melodram • Deutschland (2014) • 90 MINUTEN
Lesermeinung
Originaltitel
Fluss des Lebens - Wiedersehen an der Donau
Produktionsdatum
2014
Produktionsland
Deutschland
Laufzeit
90 Minuten
Wien. Vor der Villa der Tanneks steht der 15-jährige Emil (Bogdan Iancu) und verlangt nach Dana Gan. Dr. Daniela Tannek (Sandra Borgmann) ist wie vom Blitz getroffen und schlägt dem Fremden die Tür vor der Nase zu. Sie versucht, ihre Verstörung vor ihrem Noch-Mann Franz (Harald Krassnitzer) und ihrer Tochter Paula (Nathalie Köbli) zu verbergen. Aber der Junge lässt nicht locker, bis er mit "Tante Dana", wie er Daniela nennt, im Auto sitzt, auf dem Weg in ihre alte Heimat, die sie seit Kindertagen nicht mehr gesehen hat: das rumänische Donaudelta. Weder Franz noch Paula wissen um Danielas eigentliche Herkunft. Im Delta trifft Daniela auf den eigentlichen Grund dieser Reise: Silviu Gan (48). Emil ist seinem Vater wie aus dem Gesicht geschnitten und alles andere als erfreut, "Dana" wiederzusehen. Die Gräben der Vergangenheit haben sich seit Kindertagen mit jedem Jahr vertieft, scheinen für Bruder und Schwester kaum noch überwindbar zu sein. Doch da tauchen Franz und Paula in dieser ihnen so fremden und verwunschenen Wasserwelt auf, in deren Nebel ihre Daniela so untypisch unplanmäßig entschwunden ist. Obwohl ihre Ehe kurz vor der Scheidung steht, trägt Franz auf seine eigene Weise dazu bei, dass Daniela bleibt. Ihr gelingt es, ihre Schroffheit gegenüber Silviu zumindest ein Stück weit abzulegen. Doch dann wird sie gewahr, dass ihr gar nicht mehr viel Zeit bleibt, denn Silviu ist krank. Sehr krank. Emils einziger Wunsch war es, dass sein Vater endlich zurück zu seiner Schwester findet, die er stärker vermisst, als er überhaupt ertragen kann. Für Daniela und Franz wird diese Reise in die Vergangenheit zur Chance, ihre eigentlich schon verlorene Beziehung zu retten.
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