Die junge Louisa bereitet sich darauf vor, als Novizin in ein Kloster einzutreten. Kurz bevor die endgültige Entscheidung über ihre Aufnahme fällt, erfährt sie, dass ihr Onkel Theodor verstorben ist und ihr die Hälfte des Erbes zusteht - ein Geldsegen, den die junge Frau gut gebrauchen könnte, um das klösterliche Kinderheim zu retten, in dem sie aufgewachsen ist. Von der mütterlichen Nonne Barbara ermutigt, besucht Louisa das Landgut ihres Onkels und ihren Bruder Danio, der von dem erfolgreichen Parfümeur Theodor zu seinem Nachfolger herangezogen wurde. 20 Jahre lang haben die Geschwister sich nicht gesehen, und der introvertierte Danio ist von der Erbschafts-Forderung seiner jüngeren Schwester wenig begeistert. Ganz anders sein Freund und Geschäftspartner Fabian. Er findet auf Anhieb Gefallen an der eigenwilligen Louisa, nicht ahnend, dass er eine angehende Nonne vor sich hat. Auch Louisa fühlt sich immer stärker zu Fabian hingezogen - und gerät dadurch in einen schweren Gewissenskonflikt.

Sein Spezialität sind Heimat- und Liebesdramen nach Inga Lindström oder Uta Danella, gern dreht er auch "Der Arzt vom Wörthersee": Regisseur Peter Weissflog. Hier setzte er einmal mehr ein schmalziges Rührstück in Szene, dass zwar mit guten Bildern und attraktiver Besetzung aufwartet, aber von der ersten Minute an vorhersehbar bleibt und reichlich gemächlich daherkommt. Drehbuchautorin und Uta-Danella-Spezialistin Nicole Walter-Lingen verarbeitete hier den Roman "Die Jungfrau im Lavendel" der Bestseller-Autorin.

Foto: ARD/Degeto/Erika Hauri