Nastassja Kinski

Nastassja Nakszynski
Lesermeinung
Geboren
24.01.1961 in Berlin, Deutschland
Alter
60 Jahre
Sternzeichen
Biografie
Nastassja Kinski, Tochter von Klaus Kinski, wächst in Berlin, Rom und München auf. Nach Trennung der Eltern geht sie mit der Mutter nach Caracas und dann zurück nach München. Das Gymnasium besucht sie bis zur Mittleren Reife. Die deutsche Schauspielerin Lisa Kreuzer entdeckt ihr Talent und vermittelt ihr die Rolle der stummen Mignon in "Falsche Bewegung" (1975), dem Film ihres damaligen Lebensgefährten Wim Wenders.

Als Regisseur Wolfgang Petersen das hochbegabte Mädchen in seinem "Tatort - Reifezeugnis" (1977) einsetzt, wird sie über Nacht bekannt. Nastassja spielt eine Schülerin, die in eine fatale Beziehung mit ihrem Lehrer verstrickt ist. Der Film läuft mir großem Erfolg in anderen europäischen Ländern auch im Kino.

1977 nimmt Nastassja Schauspielunterricht bei Lee Strasberg in New York. In dieser Zeit lernt sie Roman Polanski kennen, mit dem sie zeitweise auch zusammenlebt. Polanski stellt sie 1978/79 in seinem Film "Tess" nach einem Roman von Thomas Hardy heraus. 1980 erhält sie für die Rolle des unschuldigen Mädchens vom Lande, das von der heuchlerischen Moral der viktorianischen Gesellschaft zum Mord getrieben wird, einen Cesar und einen Golden Globe.

Auch Paul Schrader ist von dem Mädchen fasziniert. "Als ich sie das erste Mal sah, kam mir die Idee, Jacques Tourneurs 'Cat People' ("Katzenmenschen") neu zu verfilmen. Es dauerte lange, bis ich Nastassia davon überzeugen konnte. Dann war alles ganz einfach." Bereits ein Jahr zuvor hatte sie Francis Ford Coppola in seinen Film "Einer mit Herz" (1981) besetzt. Nastassja ist darin ein seltsames Zirkusmädchen mit magischem Touch.

Danach ist sie in Peter Schamonis "Frühlingssinfonie" (1982) die Clara Wieck und spielt in "Hotel New Hampshire" (1984). 1983 wird sie mit einem Bundesfilmpreis ausgezeichnet. In Wim Wenders "Paris, Texas" (1984) spielt sieaußerordenlich erfolgreich die Mutter des kleinen Jungen. Danach ist sie mit mehr oder weniger großem Erfolg in zahlreichen Filmen ("Revolution", 1985; "Harem", 1985; "Diese vitale Wut", 1989; "Die geheimnisvolle Blonde", 1994; "In weiter Ferne, so nah!", 1993) zu sehen. Ab 1996 beginnt sie wieder intensiv, sich - mit einigem Erfolg in den USA - um Filmrollen zu bemühen. So war sie in "One Night Stand" (1996) und in "Ein Vater zu viel" (1997) zu bewundern.

Nastassja Kinskis Können ist allerdings nicht nur auf den Film beschränkt: So stand sie etwa im Pariser Theater in Brechts "Dreigroschenoper" auf der Bühne. Weitere Filme mit Nastassja Kinski: "Die Braut des Satans" (1976), "Leidenschaftliche Blümchen" (1977), "Bleib wie du bist" (1978), "Gefährliches Dreieck", "Der Mond in der Gosse", "Bitte nicht heute nacht" (alle 1983), "Maria's Lovers" (1984), "Krank vor Liebe" (1987), "Wenn die Masken fallen", "Magdalene" (beide 1989), "Il Segreto", "Nachtsonne", "L'Alba" (alle 1990), "Unizhennye i oskorblyonnye" (1991), "L'Envers du décor: Portrait de Pierre Guffroy", "Zwischen Nacht und Traum" (beide 1992), "Cracker Jack" (1994), "Tödliche Geschwindigkeit" (1994), "Danielle Steel: Der Ring aus Stein", "The Great War and the Shaping of the 20th Century" (Stimme), "Somebody Is Waiting", "Wait Till Dawn - Warte bis es dunkel wird" (alle 1996), "Bella Mafia" (1997), "Savior - Soldat der Hölle", "Your Friends and Neighbors", "Die Again", "Leben und Lieben in L.A.", "Der Zorn des Jägers", "Ciro norte" (alle 1998), "The Intruder - Angriff aus der Vergangenheit", "Quarantine", "Sommer der Freundschaft" (alle 1999), "The Magic of Marciano", "Red Letters", "Time Share", "Blinder Terror", "Das Reich und die Herrlichkeit" (alle 2000), "Cold Heart", "Stadt, Land, Kuss", "An American Rhapsody", "Say Nothing", ".com for Murder", "Protokoll eines Sexsüchtigen", "The Day the World ended - Tod aus dem All" (alle 2001), "Dass du ewig denkst an mich", "Gefährliche Liebschaften" (TV-Mehrteiler), "Paradise Found", "Im Spiegel des Bösen", "Beyond the City Limits" (alle 2002), "La Femme Musketeer" (TV-Mehrteiler) und "À ton image" (beide 2003).

Filme mit Nastassja Kinski

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