Nastassja Kinski als Tess, das Mädchen vom Lande

Tess

KINOSTART: 06.10.1979 • Literaturverfilmung • Frankreich, Großbritannien (1979) • 171 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Tess
Produktionsdatum
1979
Produktionsland
Frankreich, Großbritannien
Budget
12.000.000 USD
Einspielergebnis
20.101.247 USD
Laufzeit
171 Minuten

Im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts leben die verarmten Durbeyfields. Als John, ständig betrunkenes Oberhaupt der Familie, vom Dorfpfarrer erfährt, dass seine Familie von den reichen d'Urbevilles abstammt, schickt er seine älteste Tochter Tess auf deren Hof: Sie soll bei den reichen Verwandten Geld verdienen. Tess wird von ihrem Cousin Alec d'Urbevilles empfangen, der sogleich Gefallen an dem hübschen Mädchen findet. Diese weist das Drängen des verliebten Mannes jedoch zurück - und wird schließlich von ihm vergewaltigt. Das unerfahrene Dorfmädchen flieht zurück nach Hause und bringt dort ein uneheliches Kind zur Welt, das kurz darauf stirbt. Doch damit ist der Leidensweg von Tess noch nicht zu Ende ...

"Tess" ist die episch breite und romantische Verfilmung des 1891 veröffentlichten Romans "Tess of the d'Urbevilles" von Thomas Hardy. Der Regisseur Roman Polanski erzählt auf seine Weise die Lebensgeschichte des unschuldigen Bauernmädchens Tess, das an der Heuchelei und der Ausbeutung der viktorianischen Gesellschaft zerbricht. Durch die Verbindung von malerischen Bildern und einer breit aufgefächerten, traurigen Geschichte präsentiert sich der Film als Passionsweg eines tragischen Schicksals. Diese Stimmung wird durch die gelungene Darstellung der Hauptfiguren unterstützt, insbesondere der jungen Nastassja Kinski. Roman Polanskis Zugang zu diesem Stoff ist ein sehr persönlicher: "Tess of the d'Urbevilles" war einer der Lieblingsromane seiner 1969 brutal ermordeten Ehefrau Sharon Tate, der er seinen Film widmete. Dieser wurde 1981 neben vielen anderen Preisen mit drei Oscars für Ausstattung, Kamera und Kostümbild ausgezeichnet. Nastassja Kinski erhielt im selben Jahr den Golden Globe als beste weibliche Nachwuchsschauspielerin.

Foto: ARD/Degeto

Darsteller
Peter Firth
Lesermeinung
Weitere Darsteller

Neu im kino

Call Jane
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Die stillen Trabanten
Liebesfilm • 2022
Violent Night
Action • 2022
prisma-Redaktion
Shattered – Gefährliche Affäre
Thriller • 2022
prisma-Redaktion
Guillermo del Toros Pinocchio
Animation • 2022
prisma-Redaktion
"Glass Onion: A Knives Out Mystery"
Komödie • 2022
Einfach mal was Schönes
Komödie • 2022
The Magic Flute – Das Vermächtnis der Zauberflöte
Musik • 2022
prisma-Redaktion
The Menu
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Mrs. Harris und ein Kleid von Dior
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Crimes of the future
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Es ist definitiv einer der Blockbuster des Jahres: Vier Jahre nach "Black Panther" startet das Sequel "Black Panther: Wakanda Forever" in den Kinos.
Black Panther: Wakanda Forever
Abenteuer, Action, Science-Fiction • 2022
prisma-Redaktion
Hui Buh und das Hexenschloss
Komödie • 2022
Wir sind dann wohl die Angehörigen
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Amsterdam
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
See How They Run
Mystery • 2022
prisma-Redaktion
Bros
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Rheingold
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Der Nachname
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Ist Teth-Adam alias Black Adam (Dwayne Johnson, Mitte groß) ein Helfer im Kampf gegen das Böse oder selbst eine Bedrohung?
Black Adam
Action, Fantasy, Science-Fiction • 2022
prisma-Redaktion
Lyle – Mein Freund, das Krokodil
Komödie • 2022
prisma-Redaktion
Halloween Ends
Horror • 2022
"Nicht verrecken" erzählt von den Todesmärschen aus den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Ravensbrück 1945.
Nicht verrecken
Dokumentarfilm
Der Passfälscher
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Rimini
Drama • 2022
prisma-Redaktion
In einem Land, das es nicht mehr gibt
Drama • 2022
prisma-Redaktion
The Woman King
Action • 2022
prisma-Redaktion
Rex Gildo - Der letzte Tanz
Dokumentarfilm • 2022
prisma-Redaktion
Im Westen nichts Neues
Drama • 2022
prisma-Redaktion
Juan Romero (Elyas M'Barek) lassen seine Zweifel keine Ruhe. Er ist das filmische Pendant zu Juan Moreno und eine der beiden Hauptfiguren in Michael "Bully" Herbigs neuem Film "Tausend Zeilen", der den Fall Relotius satirisch aufarbeitet.
Tausend Zeilen
Drama, Komödie • 2022
prisma-Redaktion

BELIEBTE STARS