Wohin mit dem Ding? Susanne Wolff in Nöten

Das Fremde in mir

KINOSTART: 16.10.2008 • Drama • Deutschland (2008) • 98 MINUTEN
Lesermeinung
prisma-Redaktion
Originaltitel
Das Fremde in mir
Produktionsdatum
2008
Produktionsland
Deutschland
Budget
500.000 USD
Laufzeit
98 Minuten
Regie
Schnitt

Da Rebecca und Julian schon beide über 30 Jahre alt sind, freuen sie sich auf ihr erstes Kind. Allerdings sieht schon kurz nach der Geburt der Alltag alles andere als rosig aus und Rebecca hat bald Angst vor dem gesunden Jungen. Diese Tatsache verschweigt die verunsicherte Frau allerdings ihrem Mann. Kann eine Therapie Abhilfe schaffen?

Viele Mütter bzw. Paare erleben nach der Geburt eines Wunschkindes ein sogenanntes postnatales Trauma. Dieses Thema verarbeitete Regisseurin und Koautorin Emily Atef in ihrem Drama. Doch trotz einer guten Hauptdarstellerin bleibt dies ein befremdliches Werk, das die Handlungsweisen der Protagonisten nicht erklärt und in dem nicht wirklich deutlich wird, worin das eigentliche Problem besteht: Kommt die Frau mit dem sich völlig geänderten Alltagsablauf, der Verantwortung für einen neuen Menschen oder mit dem plötzlichen Leben zu dritt nicht zurecht? Oder ist sie lediglich das Opfer der Umstellung des Hormonhaushalts? Sicherlich ein Film, der durchaus besser hätte sein können, aber dennoch ein interessantes, oft tabuisiertes Thema anspricht.

Foto: Ventura

Darsteller
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